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Facharztweiterbildung

Die Weiterbildung von Ärztinnen/Ärzten

Ziel der Weiterbildung ist der geregelte Erwerb eingehender Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten für definierte ärztliche Tätigkeiten nach Abschluss der Berufsausbildung. Sie erfolgt im Rahmen mehrjähriger Berufstätigkeit unter Anleitung zur Weiterbildung befugter Ärzte. Die Weiterbildung wird grundsätzlich mit einer Prüfung abgeschlossen.

In Deutschland sind für alle Angelegenheiten ärztlicher Weiterbildung die Landesärztekammern als Körperschaften des Öffentlichen Rechts zuständig.

Für jeden Arzt/ jede Ärztin ist immer nur die Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer rechtsverbindlich, deren Mitglied er/sie ist. Gesetzliche Grundlage für Ihre Weiterbildung zum Facharzt in unseren Einrichtungen wird daher in aller Regel die Weiterbildungsordnung (WBO) für Baden-Württemberg sein, deren jeweils aktuelle Version Sie auf der Homepage der Landesärztekammer Baden-Württemberg herunterladen können.

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg legt fest, welche Ärzte wie lange weiterbilden dürfen und wie lange die Assistenzarztzeit in den einzelnen Fächern dauert.

Als Ärztin/Arzt können Sie sich in den Einrichtungen der RKK Kliniken zum Facharzt weiterbilden lassen und / oder Schwerpunktkompetenzen und Zusatzweiterbildungen erlangen. Wir bieten im RKK Klinikum sowohl die interne Rotationen zwischen unseren Einrichtungen als auch mit externen kooperierenden Kliniken an, wodurch in vielen Fachdisziplinen eine komplette Facharztausbildung auch ohne komplizierten Stellenwechsel möglich ist.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema sowie die Adressen aller Landesärzte­kammern erhalten Sie auf der Homepage der Bundesärztekammer

Die Weiterbildungsermächtigung unserer Chefärzte in den jeweiligen Fachdisziplinen nach der aktuellen WBO 2006 können Sie der nachfolgenden Übersicht (Stand: 22.02.2016) entnehmen

Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz (OTA)

Die Tätigkeit in einer Operationsabteilung ist eine interdisziplinäre multiprofessionelle Teamarbeit. Operationstechnische Assistentinnen und Operationstechnische Assistenten sind wichtige Glieder dieses Teams und an den Prozessen der operativen Eingriffe verantwortlich beteiligt. Es ist eine eigenständige Tätigkeit im hochtechnisierten Bereich einer Klinik oder einer chirurgischen Praxis. Sie befasst sich mit der Planung, Assistenz und Vorbereitung von Patienten für diagnostische und therapeutische Eingriffe. Sie betreuen die Patienten vor, während und nach der Operation und sind für zahlreiche organisatorische Abläufe verantwortlich. Zusätzlich zu der Tätigkeit im OP-Team sind OTA für Aufgaben in Ambulanzen, Endoskopieabteilungen und der Zentralsterilisation ausgebildet.

Das RKK Klinikum bietet seit 1997 in Kooperation mit der Akademie für Medizinische Beruf am Universitätsklinikum Freiburg die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin/ zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) an.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre mit staatlicher Abschlussprüfung.

Die breitgefächerte praktische Ausbildung (mindestens 2.500 Stunden) findet in den OP- Bereichen, den Funktionseinheiten und Stationen in den RKK Kliniken statt.

Die gründliche theoretische Ausbildung durch qualifizierte Lehrkräfte (mindestens 2.100 Stunden im Blocksystem) erfolgt in der OTA- Schule der Akademie für Medizinische Berufe am Universitätsklinikum Freiburg.
Der theoretische und praktische Unterricht umfasst folgende Fächer:

Berufsfachkunde, Anatomie/ Physiologie, Anästhesie und Notfallversorgung, Arzneimittellehre, Berufs-, Gesetzes-, Staatsbürgerkunde, Chirurgie, Hygiene und medizinische Mikrobiologie, Krankheitslehre, Krankenhausbetriebslehre, Physik und Chemie, Psychologie, Soziologie, Sozialmedizin, Strahlenschutz, Lehr-/Lernmethodik, Anleitung, Unfallverhütung.

Zusatzqualifikationen:

  • Qualifikation zur Gesundheits- und Krankenpflegehelferin/ Gesundheits- und Krankenpflegehelfer. Das 1. Ausbildungsjahr endet mit einer Prüfung. Das Bestehen ist Voraussetzung für die Fortsetzung der Ausbildung zur/ zum OTA.
  • Strahlenschutzkurs
  • Fachkunde I (Ausbildung zur Sterilisationsassistentin/ zum Sterilisationsassistenten) gemäß der Deutschen Gesellschaft für Sterilgutversorgung e. V. (DGSV) und der Schweizer Gesellschaft für Sterilgutversorgung (SGSV)

Die OTA- Ausbildung schließt mit einer mündlichen, schriftlichen sowie praktischen Prüfung ab.

Voraussetzungen:

  • die Vollendung des siebzehnten Lebensjahres und die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufes
  • Mittlere Reife oder eine oder andere gleichwertige, abgeschlossene Schulbildung
  • Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung, sofern die/ der Bewerber/ in eine Berufsausbildung mit einer vorgesehenen Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen hat

Bewerbungsunterlagen:

  • Bewerbungsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Schulabschlusszeugnis
  • Tätigkeits- und Arbeitszeugnisse
  • Nachweis eines Pflegepraktikums (Gewünscht, jedoch nicht Bedingung für eine Aufnahme ins Bewerbungsverfahren). Pflegepraktika werden ab einer Gesamtdauer von mindestens 1 Monat gewertet!
  • Bei Minderjährigen: Schriftliche Einverständniserklärung der/ des Erziehungsberechtigten

 

Weitere Informationen zur OTA- Ausbildung:

Verband der Träger von Ausbildungseinrichtungen für Operationstechnische Assistentinnen und Assistenten: http://www.ota.de/der-verband/