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Arthrose

Gelenkbeschwerden – Prävention und Therapie


Freiburg, 06.11.2017
Das RKK Klinikum und Körperwerk Freiburg laden ein zum Gesundheitsforum "Gelenkbeschwerden - Prävention und moderne Therapieoptionen“ am Donnerstag, 14. Dezember 2017 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Seepark (Gerhart-Hauptmann-Straße 1 in Freiburg). Die Referenten Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei (Ärztlicher Direktor im St. Josefskrankenhaus und Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie), Dr. Mike Oberle (Leitender Arzt der Arthroskopischen Chirurgie im St. Josefskrankenhaus) und Armin Brucker (Physiotherapeut, OMT und Inhaber von Körperwerk Freiburg und Körperwerk Emmendingen) zeigen dabei auch Diagnosen auf, bei denen ein operativer Eingriff vermeidbar ist. Der Eintritt ist kostenfrei, aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich

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Moderne Therapieoptionen bei Arthrose/Gelenkerkrankungen

Gesundheitsforum am 17. Februar 2016 im Konzerthaus Freiburg

Freiburg. Abnutzungserscheinungen und Verletzungen von Gelenken bedeuten für Betroffene große Einbußen in der Lebensqualität. Das RKK Klinikum und das ambulante Zentrum für Strahlentherapie Freiburg laden ein zum Gesundheitsforum „Moderne Therapieoptionen bei Arthrose/Gelenkerkrankungen“ am Mittwoch, 17. Februar 2016 um 19:00 Uhr im Konzerthaus Freiburg (Runder Saal). Interessierte haben die Möglichkeit, sich aus erster Hand über Ursachen, moderne Diagnostik und neue Behandlungsmethoden bei entzündlichen und degenerativen Gelenkerkrankungen wie der Arthrose zu informieren.

Die im Freiburger St. Josefskrankenhaus tätigen Gelenkspezialisten Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei, Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie, und Oberarzt Dr. Mike Oberle sowie der Leiter des Zentrums für Strahlentherapie, PD Dr. Christian Weißenberger, stehen nach ihren Vorträgen auch für Fragen zur Verfügung. Dabei soll auch kritisch diskutiert werden, in welchen Fällen Operationen vermeidbar sind. Der Eintritt ist kostenfrei, aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich (info@stz-fr.de, Telefon 0761 / 151 864-05).

Über- und Fehlbelastungen von Gelenken können zu Veränderungen an Knochen, Sehnen und am Gelenkknorpel führen. Eine häufige Folge davon: Schmerzhafte Bewegungseinschränkungen und Immobilität, die zu einer massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Zu den häufigsten Indikationen gehören die Arthrose, das schmerzhafte Schultersyndrom oder Sportverletzungen wie der Tennis- bzw. Golferellenbogen, der Fersensporn oder eine schmerzhafte Schädigung der Achillessehne. Insgesamt kennt man in der Medizin bis zu vierhundert verschiedene Krankheiten, die mit Gelenkschmerzen einhergehen.

Das lässt bereits erahnen, wie komplex die Fahndung nach den Ursachen ist. Eine genaue Diagnose ist jedoch unerlässlich, um die Beschwerden wirksam behandeln zu können. Am häufigsten betroffen sind die Gelenke, die im Alltag am stärksten strapaziert werden. Haben konservative Behandlungs- Therapien keinen oder nur unzureichend Erfolg gezeigt, stehen bei der Behandlung von Knie-, Hüft-, Fuß- oder Schultergelenkschmerzen minimalinvasive Verfahren zur Verfügung.

„Wichtig für eine erfolgreiche Therapie ist ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept. Dadurch kann zumeist eine gute Behandlung der Beschwerden und das Voranschreiten der Krankheit gehemmt werden“, betont Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei. „Patienten, bei denen medikamentöse oder physiotherapeutische Behandlungen nicht zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden führt, können von der therapeutischen Wirkung moderner Strahlenmedizin profitieren“, betont PD Dr. Christian Weißenberger. Die unmittelbar schmerzlindernde Wirkung der im Vergleich zur Tumorbehandlung sehr viel niedrigeren Dosis basiert vor allem auf der Auslösung antientzündlicher Reaktionen im bestrahlten Gebiet verbunden mit einer Hemmung und Modulation von Autoimmunprozessen.