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Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz (OTA)

Die Tätigkeit in einer Operationsabteilung ist eine interdisziplinäre multiprofessionelle Teamarbeit. Operationstechnische Assistentinnen und Operationstechnische Assistenten sind wichtige Glieder dieses Teams und an den Prozessen der operativen Eingriffe verantwortlich beteiligt. Es ist eine eigenständige Tätigkeit im hochtechnisierten Bereich einer Klinik oder einer chirurgischen Praxis. Sie befasst sich mit der Planung, Assistenz und Vorbereitung von Patienten für diagnostische und therapeutische Eingriffe. Sie betreuen die Patienten vor, während und nach der Operation und sind für zahlreiche organisatorische Abläufe verantwortlich. Zusätzlich zu der Tätigkeit im OP-Team sind OTA für Aufgaben in Ambulanzen, Endoskopieabteilungen und der Zentralsterilisation ausgebildet.

Das RKK Klinikum bietet seit 1997 in Kooperation mit der Akademie für Medizinische Beruf am Universitätsklinikum Freiburg die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin/ zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) an.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre mit staatlicher Abschlussprüfung.

Die breitgefächerte praktische Ausbildung (mindestens 2.500 Stunden) findet in den OP- Bereichen, den Funktionseinheiten und Stationen in den RKK Kliniken statt.

Die gründliche theoretische Ausbildung durch qualifizierte Lehrkräfte (mindestens 2.100 Stunden im Blocksystem) erfolgt in der OTA- Schule der Akademie für Medizinische Berufe am Universitätsklinikum Freiburg.
Der theoretische und praktische Unterricht umfasst folgende Fächer:

Berufsfachkunde, Anatomie/ Physiologie, Anästhesie und Notfallversorgung, Arzneimittellehre, Berufs-, Gesetzes-, Staatsbürgerkunde, Chirurgie, Hygiene und medizinische Mikrobiologie, Krankheitslehre, Krankenhausbetriebslehre, Physik und Chemie, Psychologie, Soziologie, Sozialmedizin, Strahlenschutz, Lehr-/Lernmethodik, Anleitung, Unfallverhütung.

Zusatzqualifikationen:

  • Qualifikation zur Gesundheits- und Krankenpflegehelferin/ Gesundheits- und Krankenpflegehelfer. Das 1. Ausbildungsjahr endet mit einer Prüfung. Das Bestehen ist Voraussetzung für die Fortsetzung der Ausbildung zur/ zum OTA.
  • Strahlenschutzkurs
  • Fachkunde I (Ausbildung zur Sterilisationsassistentin/ zum Sterilisationsassistenten) gemäß der Deutschen Gesellschaft für Sterilgutversorgung e. V. (DGSV) und der Schweizer Gesellschaft für Sterilgutversorgung (SGSV)

Die OTA- Ausbildung schließt mit einer mündlichen, schriftlichen sowie praktischen Prüfung ab.

Voraussetzungen:

  • die Vollendung des siebzehnten Lebensjahres und die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufes
  • Mittlere Reife oder eine oder andere gleichwertige, abgeschlossene Schulbildung
  • Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung, sofern die/ der Bewerber/ in eine Berufsausbildung mit einer vorgesehenen Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen hat

Bewerbungsunterlagen:

  • Bewerbungsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Schulabschlusszeugnis
  • Tätigkeits- und Arbeitszeugnisse
  • Nachweis eines Pflegepraktikums (Gewünscht, jedoch nicht Bedingung für eine Aufnahme ins Bewerbungsverfahren). Pflegepraktika werden ab einer Gesamtdauer von mindestens 1 Monat gewertet!
  • Bei Minderjährigen: Schriftliche Einverständniserklärung der/ des Erziehungsberechtigten

 

Weitere Informationen zur OTA- Ausbildung:

Verband der Träger von Ausbildungseinrichtungen für Operationstechnische Assistentinnen und Assistenten: http://www.ota.de/der-verband/