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Krebserkrankungen vermeiden oder früh erkennen

Gesundheitsforum am 15. April im Loretto-Krankenhaus

Freiburg – Jährlich erkranken in Deutschland alleine an Darmkrebs ca. 75.000 Menschen. Im Rahmen des RKK Klinikum-Gesundheitsforums „Wie können Krebserkrankungen vermieden oder früh erkannt werden?“ mit Professor Dr. Andreas Ochs, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie und PD Dr. Stephan Kersting, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Mittwoch, 15. April 2015 um 19 Uhr im Freiburger Loretto-Krankenhaus (Mercystraße 6-14, Saal St. Josef) haben Interessierte die Möglichkeit sich aus erster Hand über Ursachen, Vermeidung, erfolgreiche Früherkennung und moderne Therapieverfahren für Krebserkrankungen des Darmes, der Bauchspeicheldrüse, der Leber, des Magens, der Speiseröhre und der Gallenblase zu informieren. Der Eintritt ist frei; aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich unter Telefon 0761/7084-2001 oder per E-Mail an Susanne.Schemmer@rkk- klinikum. de

Das Bauchzentrum des RKK Klinikums vereinigt die beiden Fachgebiete Gastroenterologie und Viszeralchirurgie. Auf den Verdauungstrakt spezialisierte Internisten und Chirurgen beider Kliniken planen und übernehmen die Versorgung von Patienten mit Erkrankungen im gesamten Magen-Darm-Trakt durch gemeinsam durchgeführte Sprechstunden, Visiten und Fallkonferenzen. Patienten profitieren durch kurze Entscheidungswege, eine individuell angepasste Behandlungsform und einen zeitlich auf das nötigste begrenzten Krankenhausaufenthalt. Da gerade Darmkrebs, im Anfangsstadium behandelt, sehr häufig komplett geheilt werden kann, bilden die maßgeblich vom Zeitpunkt der Erkennung und Behandlung abhängigen Behandlungschancen der zweithäufigste Krebstodesursache bei Männern und Frauen in Deutschland einen inhaltlichen Schwerpunkt des Gesundheitsforums.

„Bei fast allen Krebsarten gestaltet sich die Therapie für jeden Patienten individuell und hängt von der Größe und Lokalisation des Tumors sowie von der Ausbreitung in andere Organe ab“, betont PD Dr. Stephan Kersting. „Am besten ist es jedoch, wenn die Entwicklung eines bösartigen Tumors verhindert werden kann oder in einem sehr frühen Stadium entdeckt werden“, ergänzt Professor Dr. Andreas Ochs und fügt hinzu: „Die Vorsorge-Koloskopie zum Beispiel kann Darmkrebs verhindern oder in einem sehr frühen Stadium, lange bevor Symptome sichtbar sind, erkennen. Das verbessert die Heilungschancen erheblich.“ Dank der umfangreichen interdisziplinären Kompetenzen im Bauchzentrum kann Patienten bei verschiedenen Tumorerkrankungen im RKK Klinikum zusammen mit seinen niedergelassenen Partnern schnell und zuverlässig geholfen werden. Mit der Erfahrung von über 6.000 Endoskopien im Jahr können dabei nicht nur Krankheiten diagnostiziert, sondern in vielen Fällen auch durch schmerzlose Eingriffe unmittelbar behandelt werden. So können beispielsweise Vorstufen zu bösartigen Geschwulsten im Magen-Darmtrakt häufig während einer Spiegelung entfernt werden. Können diese im Ausnahmefall einmal nicht endoskopisch abgetragen werden, ist die Entfernung häufig dann in einer Operation in Schlüsselloch-Technik dennoch minimal-invasiv möglich. Der Heilungsprozess verläuft dann meist rasch und es ist je nach Behandlung nur ein kurzer Krankenhausaufenthalt notwendig. Auch viele zufällig bei einer CT- oder MRT-Untersuchung entdeckte Auffälligkeiten an Bauchspeicheldrüse oder Leber, die einer weiteren Abklärung bedürften, profitieren von diesen minimal-invasiven Behandlungsformen.