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Herz in Gefahr: Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt

Expertenvorträge im St. Josefskrankenhaus am 17. November 2015

Sechs Millionen Menschen leiden in Deutschland an der koronare Herzkrankheit, der Vorläuferkrankheit des Herzinfarkts. Einen Herzinfarkt erleiden jährlich über 290.000 Menschen in Deutschland. Das RKK Klinikum beteiligt sich aktiv an der bundesweiten Aufklärungskampagne „Herz in Gefahr: Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt“ der Deutschen Herzstiftung und bietet im Rahmen der bundesweiten „Herzwoche 2015“ hochkarätige Expertenvorträge. Am Dienstag, 17. November 2015 um 19:00 stellt Prof. Dr. Michael Brunner, Chefarzt der Klinik für Kardiologie vor, wie effektiv vorgebeugt werden kann und welche Diagnose- und Therapieverfahren in der modernen Medizin zur Verfügung stehen.

Im Anschluß daran wird Prof. Dr. Michael Müller, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin, in seinem Vortrag „Was tun wenn das Herz stehenbleibt ? Wiederbelebung kann jeder!“ erklären, was jeder als Ersthelfer tun kann um Leben zu retten. Veranstaltungsort ist das Casino im 1 UG des St. Josefskrankenhaus (Sautierstraße 1 in Freiburg).

Die Besucher werden im Anschluss an die Vorträge zu einem Imbiss eingeladen. Aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldungen erforderlich unter Telefon:  0761 / 2711-2701, Fax: 0761 / 2711- 2702 oder E-Mail: Innere@rkk-klinikum.de

Die Klinik für Kardiologie des St. Josefkrankenhauses (RKK Klinikum) vereint alle Kompetenzen zum Angebot modernster Therapieoptionen für Herz- und Kreislauferkrankungen. Da Herz- und Lungenerkrankungen häufig gemeinsam auftreten ist die Klinik mit der im gleichen Haus untergebrachten Klinik für Pneumologie (Lungenerkrankungen) eng verzahnt. „Einer der Erfolgsfaktoren ist auch die enge Verzahnung mit niedergelassenen Kollegen“, betont Chefarzt Professor Dr. Michael Brunner.

Die Ärzte der Gemeinschaftspraxis „die Kardiologen“ und die Ärzte des St. Josefskrankenhaus führen gemeinsam jährlich über 1.500 diagnostische und therapeutische Eingriffe am Herzen durch. Die Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie vereinen spezialisiertes Wissen mit individuellen Therapiekonzepten. Hochmoderne Technik ermöglicht nicht nur präzise Diagnosen, sondern auch eine moderne Therapie von eingeengten oder verschlossenen Herzkranzgefäßen und von Herzrhythmusstörungen. .

„Wir wollen Freiburg zur Stadt der Lebensretter machen“, erklärt Professor Dr. Michael Müller und betont, dass jeder in der Lage sein sollte, im Notfall einfache und lebensrettende Sofortmaßnahmen zu ergreifen. Da der letzte Erste Hilfe-Kurs in der Regel schon länger zurück liegt, ist es wichtig, das Reanimationswissen aufzufrischen und für den Notfall gewappnet zu sein. Waren die Anfänge noch geprägt von Skepsis gegenüber der Übernahme von medizinischen Maßnahmen durch Laien, nehmen die Ersthelfermaßnahmen in der Rettungskette heute die Schlüsselrolle ein. Dies betonen auch die erst am 15. Oktober veröffentlichten neuen internationalen Leitlinien für die Reanimation. Schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt werden die Weichen für das Überleben des Patienten gestellt. Studien belegen, dass sich nach Eintreten des Herzstillstandes durch die Anwendung der Basismaßnahmen, die Chance für Herzstillstands Opfer lebend die Klinik zu erreichen, verdoppelt.