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Gesundheitsforum „Überaktive Blase“

Expertenvorträge am 26. November 2015 im Loretto-Krankenhaus

Zur Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten einer überaktiven Blase bei Mann und Frau veranstaltet das RKK Klinikum am 26. November 2015 um 19:00 Uhr im Loretto-Krankenhaus (Mercystraße 6-14, Saal St. Josef) ein Gesundheitsforum.

Professor Dr. Jürgen Breul, Chefarzt der Klinik für Urologie und urologische Onkologie im Loretto-Krankenhaus und Oberarzt Dr. Johannes-J. Karsch stellen in ihren Vorträgen moderne Diagnose- und Therapieoptionen vor und zeigen Wege auf die individuelle Lebensqualität zurückzugewinnen.

Der Eintritt ist frei; aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich unter Telefon 0761/7084-2001 oder per E-Mail an Susanne.Schemmer@rkk-klinikum.deInnere@rkk-klinikum.de

Eine überaktive Blase kann grundsätzlich in jedem Alter auftreten. Studien haben gezeigt, dass in Deutschland ca. 12 % der erwachsenen Männer (3,8 Mio.) und ca. 14 % der Frauen (4,8 Mio.) Symptome einer überaktiven Blase zeigen. Das sind allein in Deutschland 8,6 Millionen Betroffene. Damit leiden mehr Menschen an einer überaktiven Blase als an Diabetes, Asthma oder Depressionen. Die Blasenschwäche kann eine nicht zu unterschätzende Einschränkung der Lebensqualität bedeuten. Besuche bei Freunden, Verpflichtungen im Beruf und auch der ganz normale Alltag werden schwierig, denn der häufige und/oder überfallartige Harndrang kann zu unangenehmen Situationen führen.

Viele, die unter einer überaktiven Blase leiden, sind verunsichert und ziehen sich zurück. Doch das muss nicht sein: Moderne Therapien können vielen Menschen helfen, die Kontrolle über ihre Blase zurück zu gewinnen. Auch zur Behandlung der Belastungsinkontinenz nach radikaler Prostatektomie gibt es heutzutage eine Reihe moderner Behandlungsoptionen. Welches davon im Einzelfall das geeignetste ist, richtet sich sehr individuell nach der vorausgegangenen Therapie (z. B. Bestrahlung), den Befunden (z. B. der Schwere der Inkontinenz) und nach den Wünschen und Möglichkeiten des Betroffenen.

In der Klinik für Urologie und urologische Onkologie werden jährlich über 3.000 urologische Operationen durchgeführt und alle Erkrankungen der harnbereitenden Organe, z. B. der Nieren, und der harnableitenden Organe, wie Harnleiter und Blase, behandelt. Alle modernen und bewährten Diagnose- und Behandlungsverfahren, wie z. B. laparoskopische Eingriffe (Schlüsselloch „Chirurgie“) an Niere und Harnleiter, videoendoskopische Operationen gutartiger Prostataerkrankungen durch die Harnröhre oder offen-chirurgische Operationen, auch unter Verwendung eines Speziallasers, stehen in der Klinik zur Verfügung. Dank der Einrichtung einer eigenen Kinder-Urologie können im Loretto-Krankenhaus auch Fehlbildungen und Erkrankungen an Niere, Harnleiter, Harnblase und Genitalien bei Kindern behandelt werden.