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Ausgezeichnet. FÜR KINDER

St. Josefskrankenhaus mit Qualitätssiegel ausgezeichnet

Mit dem Zertifikat „Ausgezeichnet. FÜR KINDER 2016 – 2017“ hat die Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e. V. GKinD die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin St. Hedwig im St. Josefskrankenhaus Freiburg für ihre kontinuierlich sehr gute Arbeit belohnt. Das Qualitätssiegel hilft Eltern bei der Kliniksuche und wurde in Schwerin bereits zum 4. Mal verliehen.

Es zeichnet Einrichtungen aus, die sich der Überprüfung ihrer Strukturqualität freiwillig unterzogen haben, und die hohen Anforderungen des Gütesiegels auch erfüllen. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin hat bei bisher allen Verleihungen dieses für wiederum 2 Jahre gültige Qualitätssiegel erhalten. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender gesetzgeberischer Anforderungen an die Qualität der medizinischen Versorgung setzt diese Verleihung durch die Gesundheitsministerkonferenz 2016 ein Zeichen:

„Ausgezeichnet. FÜR KINDER“ ist ausgezeichnet für Kinder!

Es ist das Anliegen aller in der Kinder- und Jugendmedizin Tätigen, dass die Qualität der stationären Behandlung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland erhalten und möglichst noch weiter verbessert wird. „Eltern und Angehörige wünschen sich die bestmögliche, wohnortnahe stationäre Versorgung ihres kranken Kindes. Gerade betroffene Eltern legen sehr viel Wert auf diese für Qualität in Kinderkliniken stehende Auszeichnung“, betont Frau Professor Dr. Ute Spiekerkötter, Ärztliche Direktorin der Klinik für Allgemeinde Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Freiburg und Ärztliche Leiterin der Kinderklinik St. Hedwig.

Im Mittelpunkt der Überprüfung standen neben hohen Standards für eine multiprofessionelle und interdisziplinäre Versorgung eine erfolgreiche Netzwerkarbeit in der Therapie von Kindern und Jugendlichen. Diese Kriterien sind in der Kinderklinik St. Hedwig des St. Josefskrankenhauses ebenso optimal erfüllt wie die ausdrücklich erforderliche Kinder- und Familienorientierung. In der Tradition christlicher Fürsorge hat die Familienfreundlichkeit im RKK Klinikum eine besondere Bedeutung. Beispielhaft hierfür steht das „Hausarztprinzip“, das eine mit der Kinderärztin bzw. dem Kinderarzt abgestimmte einfache und nebenwirkungsarme Therapie gewährleistet sowie die frühest mögliche Entlassung unter Aufsicht des Hausarztes anstrebt. Auch die Kindertraumatologie des St. Josefskrankenhauses, die die bei einem wachsenden Organismus besonderen Kompensations- und Reparaturmechanismen berücksichtigt, steht beispielhaft für diese Philosophie.

Weiterführende Informationen zum Gütesiegel „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“

Die Kliniken müssen ausnahmslos alle Standards für die multiprofessionelle und interdisziplinäre Versorgung erfüllen. Dies umfasst eine kontinuierliche kinderärztliche bzw. kinderchirurgische Besetzung, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger(-innen) sowie speziell für Kinder qualifizierte Teams aus dem pädagogischen und medizinisch-therapeutischen Bereich. Die ausgezeichneten Kliniken müssen zeigen, dass sie nicht nur eine gute Basisversorgung anbieten, sondern auch Netzwerke aufgebaut haben, die eine gute Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit seltenen und schwerwiegenden Krankheitsbildern sicher stellen. Auch eine kinder- und familienorientierte Ausrichtung ist Bedingung für die Zertifikatvergabe.

Dies zeigt sich an Besuchsregelungen und dem Angebot einer kostenlosen Mitaufnahme eines Elternteils bei Säuglingen und Kleinkindern. Sämtliche Punkte der EACH-Charta (Charta für Kinder im Krankenhaus der European Association for Children in Hospital), wie zum Beispiel räumliche Gestaltung oder Sicherheitskriterien, müssen erfüllt werden. Die Website www.ausgezeichnet-fuer- kinder.de dokumentiert das Anforderungsprofil an die Kinderkliniken, ihre Lage und die Mindestkriterien zur Qualitätssicherung. Das Gütesiegel wurde im Jahr 2009 von der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e. V. (GKinD), der Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus (GKinD), der Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus (BaKuK) und der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e. V. (DAKJ) zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) entwickelt.