Start » Orthopädie und Unfallchirurgie » Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie

Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie

Dr. Bettina Götze
Chefärztin
„Wir verbinden in unserer Abteilung die unfallchirurgische Patientenversorgung bei Knochenbrüchen und anderen Notfällen und die spezialisierte orthopädische Versorgung mit künstlichem Gelenkersatz (Endoprothetik) bei bestehender Arthrose. Der durchgängig hohe Standard in beiden Bereichen wird durch unser Abteilungsteam, durch unsere Kooperationsärzte und durch den gemeinsamen Bereitschaftsdienst mit dem St. Josefskrankenhaus Freiburg sichergestellt.“

Kontakt

Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie
RKK Klinikum -
Bruder-Klaus-Krankenhaus
Heitereweg 10
79183 Waldkirch
Tel: +49(0)7681 208-5300
Fax: +49(0)7681 208-5319
Unfallchirurgie-bkk@rkk-klinikum.de
Kurzvita

Dr. Bettina Götze hat ihr Studium der Humanmedizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg absolviert. Anschließend promovierte sie an der Klinik für Unfallchirurgie der Universitätsklinik Freiburg bei Herrn Professor Dr. Kuner zum Thema Frakturen und Gefäßverletzungen. Im Anschluss an die Promotion arbeitete sie als Assistenzärztin an der Missionsärztlichen Klinik Würzburg in der Abteilung Allgemeinchirurgie und Unfallchirurgie, diese Zeit schloss sie 1995 mit der Facharztprüfung für Allgemeinchirurgie ab. Danach erfolgte eine fünfjährige Tätigkeit als Assistenzärztin in der Abteilung Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg. Nach der erfolgreich abgelegten Facharztprüfung Unfallchirurgie wurde sie zur Oberärztin benannt. Im Jahr 2000 wechselte sie als Oberärztin zusammen mit Chefarzt Prof. Dr. Schlickewei zum Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser (gGmbH) Freiburg und Waldkirch. Seit 2007 ist Frau Dr. Götze zusätzlich Fachärztin für Orthopädie mit Schwerpunkt Spezielle Unfallchirurgie. Im Januar 2016 übernahm sie die Chefärztinnenposition im Bruder-Klaus-Krankenhaus Waldkirch.

Leistungsspektrum

Das Spektrum der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie umfasst in erster Linie die operative und konservative Versorgung von Unfallverletzten, zum Beispiel mit Knochenbrüchen oder Bandverletzungen. Das gesamte unfallchirurgische Spektrum kann primär versorgt werden, insbesondere auch Frakturen und Verletzungen von Kindern.  Ein weiterer Schwerpunkt der Klinik ist zusätzlich die operative Versorgung der Arthrosen von Hüft- und Kniegelenken sowie die operative und konservative Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen. Das breit gefächerte Versorgungsspektrum der Klinik wird ergänzt durch die Kooperation mit niedergelassenen Orthopäden, Unfallchirurgen und Neurochirurgen. Dabei wird die Patientenbetreuung während des stationären Aufenthaltes in Zusammenarbeit zwischen den Kooperationsärzten und dem Team der Klinik sichergestellt.

Die beiden Standorte St. Josefskrankenhaus Freiburg und Bruder-Klaus-Krankenhaus Waldkirch konnten sich im Dezember 2015 als gemeinsames Endoprothesenzentrum im Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser zertifizieren. Die Erteilung des Zertifikats bestätigt das hohe Niveau bei der Implantation von Hüft- und Knieprothesen an beiden Standorten. Die Qualitätsverbesserung der Abläufe in der Endoprothetik im Rahmen des Zertifizierungsprozesses wird kontinuierlich weitergeführt und jährlich in einem Überwachungsaudit kontrolliert. Die enge Kooperation der Abteilungen im RKK Klinikum gewährleistet eine Sicherstellung des spezialisierten Bereitschaftsdienstes in der Unfallchirurgie und Orthopädie über die Durchführung eines gemeinsamen oberärztlichen Bereitschaftsdienstes im Bruder-Klaus-Krankenhaus und
St. Josefskrankenhaus. Die Behandlung von Berufsunfällen und Arbeitswegeunfällen kann im Bruder-Klaus-Krankenhaus ambulant durchgeführt werden. Bei stationären Behandlungen erfolgt die Verlegung ins
St. Josefskrankenhaus Freiburg mit anschließender Möglichkeit der Nachbehandlung im Bruder-Klaus-krankenhaus in Waldkirch.

Behandlungsspektrum
  • Unfallchirurgische Versorgung von Knochenbrüchen an allen Gelenken und Röhrenknochen (operativ und konservativ, an Armen und Beinen, an der Wirbelsäule und am Becken)
  • Unfallchirurgische Versorgung von Bandverletzungen an allen Gelenken (operativ und konservativ, an allen Gelenken)
  • Sportverletzungen (z.B. Meniscusverletzungen, Kreuzbandverletzungen)
  • Arbeitsunfälle
  • Altersgerechte unfallchirurgische Versorgung bei Kindern: operative und konservative Behandlung von Knochenbrüchen und anderen Verletzungen bei Kindern
  • Altersgerechte unfallchirurgische Versorgung bei älteren Menschen mit der Möglich-keit der direkt anschließenden geriatrischen Frührehabilitation vor Ort
  • Minimalinvasive arthroskopische Operationen des Hüft-, Knie- und Sprunggelenkes
  • Minimalinvasive arthroskopische Operationen des Schultergelenkes
  • Korrekturoperationen bei Fußdeformitäten
  • Plastisch-chirurgische Operationen (z. B. bei Hautdefekten)
Operative Behandlung bei Arthrose des Kniegelenkes :
  • Arthroskopische minimalivasive Anfrischung von Knorpeldefekten (Mirofrakturierung)
  • Korrekturosteotomie der Beinachse ( Umstellung)
  • Endoprothetischer Teilgelenkersatz am Kniegelenk (Schlittenprothese)
  • Endoprothetischer vollständiger Gelenkersatz am Kniegelenk
  • Computernavigierte Implantation
  • Gleitflächenersatz in konventioneller Technik
  • Totalendoprothese mit Ersatz von Knochendefekten
  • Wechseloperationen bei Kniegelenksendoprothesen Operative Behandlung bei Arthrose des Hüftgelenkes
  • Minimalinvasive arthroskopische Operation des Hüftgelenkes mit Entfernung von Knochenvorsprüngen
  • Minimalinvasiver endoprothetischer Gelenkersatz am Hüftgelenk
  • Endoprothetischer Gelenkersatz am Hüftgelenk in konventioneller Technik mit individueller Auswahl des Prothesentyps (z.B. Kurzschaftprothese)
  • Wechseloperationen bei Endoprothesen des Hüftgelenkes mit Auffüllung von Knochendefekten
Spezialgebiete
Das Therapieangebot im Bereich der Unfallchirurgie und Orthopädie ist hochspezialisiert. Insbesondere wird zum Beispiel  im Bereich der Behandlung von degenerativen Erkrankungen des Kniegelenkes ein Stufenkonzept angeboten. Je nach Ausprägung der Arthrose wird unter Berücksichtigung der individuellen Konstellation des Patienten die entsprechende Zusatzdiagnostik veranlasst (z.B. MRT, gehaltene Aufnahmen, Patellaspezialaufnahme). Nach sorgfältiger Untersuchung des Patienten unter Berücksichtigung der Bandstabilität zum Beispiel zwischen einer Korrektur der Beinachse oder der Implantation eines Teilgelenkersatzes (sog. Schlittenprothese) abgewogen werden. Bei kleineren Knorpelschäden kann die Situation auch durch die arthroskopische Mikrofrakturierung, die die Bildung von Ersatzfaserknorpel anregt, behandelt werden. Bei fortgeschrittenen Arthroseerkrankungen mit ausgeprägter Achsenfehlstellung des Beines erfolgt die computernavigierte Implantation der Knieprothese, damit erfolgt eine intraoperative Kontrolle der angestrebten und notwendigen Achsenkorrektur des Kniegelenkes und damit des gesamten Beines. Auch Wechseloperationen bei gelockerten Kniegelenksendoprothesen werden, je nach individueller Situation, als Teilwechsel, oder als kompletter Wechsel, zum Beispiel mit Auffüllung von Knochendefekten oder Erhöhung der Bandstabilität durch gekoppelte oder teilgekoppelte Implantate durchgeführt.
Sprechstunde

Sprechstunde Chefärztin Dr. Bettina Götze
Erkrankungen des gesamten Stütz-und Bewegungsapparates, Arthroskopie, Gelenkersatz, Korrekturoperationen
Mittwoch von 11:00  - 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung nach tel. Voranmeldung
Tel.: +49(0)7681/208-5300
Sprechstunde des EndoProthesenZentrum RKK
CÄ Dr. Bettina Götze, OA Dr. Uwe Thümmler
Mittwoch 11:00 - 15:00 Uhr
nach tel. Voranmeldung Tel.: 07681/208-5300
Spezialsprechstunde Berufsgenossenschaftliche Behandlung     
CÄ Dr. Bettina Götze, OA Dr. Uwe Thümmler, FÄ Dr. Eva Memarzadeh
Donnerstag von 9:00 – 11:00 Uhr
nach tel. Voranmeldung
Tel.: 07681/208-5300
Sprechstunde für Fußchirurgie
CÄ Dr. Bettina Götze, OA Dr. Uwe Thümmler
Montag 11:00 – 12:00 Uhr
nach tel. Voranmeldung Tel.: 07681/208-5300

Chirurgische Ambulanz

In der chirurgischen Ambulanz führen wir die Notfall- und Erstbehandlung unserer Patienten durch. Mit moderner, leistungsfähiger Medizintechnik können wir alle notwendigen Untersuchungen vornehmen. Die chirurgische Ambulanz ist rund um die Uhr für Notfälle geöffnet. Bei Bedarf ziehen wir Kollegen anderer im RKK Krankenhausverbund tätiger Fachrichtungen hinzu. Die Ambulanz ist auch für die ambulante Behandlung von Arbeitsunfällen zugelassen, bei notwendigen stationären Behandlungen nach Arbeitsunfällen oder Behandlungen im Rahmen des sogenannten Verletzungsartenverfahrens erfolgt die Verlegung in die Unfallchirurgische Klinik des St. Josefskrankenhauses Freiburg.
In der chirurgischen Ambulanz erfolgt auch die ambulante Vorbereitung der Patienten vor geplanten operativen Eingriffen, der sogenannten Prämedikationssprechstunde. Bei der Terminvergabe für den geplanten operativen Eingriff wird auch ein Vorstellungstermin in der Prämedikationssprechstunde vergeben, hier wird die Laborentnahme, die Aufklärungsgespräche bezüglich des Eingriffs und des Narkoseverfahrens und, sofern notwendig, ein EKG und eine Röntgenaufnahme der Lunge durchgeführt. Für die gesamte Vorbereitungsphase sollte ein Zeitfenster von 2 Stunden eingeplant werden.
Die Vorstellung bei akuten Problemen oder Verletzungen ist jederzeit in der Chirurgi-schen Ambulanz möglich, für die angebotenen Spezialsprechstunden ist eine Terminvereinbarung hilfreich. Bei akut auftretenden Problemen, z.B. nach operativen Eingriffen, aber auch hier jederzeit die Vorstellung auch ohne Anmeldung möglich.

Selbstverständnis

Das Leitbild des Regionalverbundes kirchlicher Krankenhäuser, dem das BKK Waldkirch seit dem Jahr 2000 angehört, spiegelt das Selbstverständnis der Klinik wider: besser kann man es nicht ausdrücken. Bei jedem Verletzungs- oder Krankheitsbild gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten, jeder Patient/ jede Patientin hat einen individuellen Informationsbedarf, andere Ansprüche an sein Leben und seinen Körper und eine individuelle Lebenssituation. So möchten wir gemeinsam mit dem Patienten die Therapieentscheidung festlegen:

Durch ausführliche Information des Patienten über den Charakter seiner Erkrankung, die Möglichkeiten der operativen oder nichtoperativen Therapie und deren Ziel, Nutzen und Risiken soll der Patient / die Patientin unter Berücksichtigung seines Alters, seines Leistungsanspruchs und seiner Lebensqualität die Therapieentscheidung gemeinsam mit uns und selbstbestimmt treffen können, wir möchten eine Behandlungsentscheidung auf Augenhöhe erreichen. Während der Behandlung möchten wir die definierten hohen medizinischen Standards unserer Klinik verwirklichen und auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten eingehen.

Die hohe Behandlungsqualität auf dem Gebiet der Endoprothetik wurde durch die Zertifizierung als Endoprothetikzentrum (EPZ) mit den beiden Standorten BKK Waldkirch und SJK Freiburg bestätigt, hier wird die Behandlungsqualität durch die Durchführung von externen Überwachungsaudits jährlich überprüft. Die Erstzertifizierung wurde im Dezember 2015 durchgeführt, das Zertifikat als Endoprothetikzentrum wurde im März 2016 nach Überprüfung sämtlicher mit der Endoprothetik verbundener Prozesse erteilt. Die Hauptoperateure sind im abgebildeten Zertifikat benannt. Die Zertifizierung war uns wichtig, da wir in diesem Prozess alle unsere Standards und Behandlungspfade überprüfen und verbessern konnten.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vernetzung der Klinik mit den bei uns behandelnden Kooperationsärzten. Hier wird die Betreuung der bei uns durch die Kooperationsärzte operierten Patienten durch das Team unserer Klinik jederzeit sichergestellt.

Sekretariat

Karin Plott
Tel: +49(0)7681 208-5300
Fax: +49(0)7681 208-5319
Unfallchirurgie-bkk@rkk-klinikum.de

Elfride Fischhaber
Tel: +49(0)7681 208-5300
Fax: +49(0)7681 208-5319
Unfallchirurgie-bkk@rkk-klinikum.de