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Tag der Patientensicherheit im RKK Klinikum

Erfolgreiche Umsetzung der Hygiene-Initiative „Keine Keime“

keine-keimeAnlässlich des 2. Internationalen Tages der Patientensicherheit am 17. September 2016 hat das RKK Klinikum auf die Bedeutung des Themas Hygiene hingewiesen und über Krankheitserreger, Antibiotikaresistenzen und Infektionsschutz aufgeklärt.

Umfangreiche Informationsmaterialien machten die vor Ort in den Ordenskrankenhäusern ergriffenen Maßnahmen sichtbar und schafften Transparenz für das Thema Hygiene, das im Zusammenhang mit antibiotikaresistente Erreger bereits beim G7-Gipfel im Jahr 2015 als globales Problem definiert wurde.

Im RKK Klinikum wird kontinuierlich und intensiv daran gearbeitet, die Hygiene auf einem hohen Niveau zu halten und – wo möglich – immer weiter zu verbessern. Dazu gehört die Unterstützung der von der Krankenhausgesellschaft in Nordrhein-Westfalen (KGNW) entwickelte, und von der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG) übernommenen Hygiene-Initiative „Keine Keime“, die insbesondere auch die Besucher eines Krankenhauses mit einschließt und die breite Öffentlichkeit für das Thema Keime sensibilisieren und über Hygiene-Maßnahmen, insbesondere zum Thema Handehygiene, aufklären möchte.

Zur Informationsoffensive am Tag der Patientensicherheit gehörten entsprechend Rollups im Bereich des Haupteingangs und in den Ambulanzen, Poster für alle Stationen sowie Floorgraphiks, in denen auch auf die „öffentlichen Desinfektionsmittelspender“ hingewiesen wurde. Darüber hinaus wurden die Patienten mit einem Anschreiben der Geschäftsführung und entsprechender Informationsmaterialien auch direkt über die Initiative „keine Keime“ und über den Tag der Patientensicherheit informiert. Geschäftsführer Bernd Fey betonte, dass Kompetenz und Menschlichkeit die Versorgungsrealität im RKK Klinikum bestimmen und erläuterte wie Patientensicherheit in der Praxis umgesetzt wird: „Fehler können, bei aller Vorsicht, nie ausgeschlossen werden. Das Wichtigste ist daher eine gelebte Fehlerkultur, in der Beinahe-Fehler und unerwünschte Ereignisse analysiert und im Sinne eines ständigen Verbesserungsprozesses offen thematisiert werden.“ Zu der Strategie des RKK Klinikums im Bereich Patientensicherheit gehören organisatorische Maßnahmen wie das „Team-Timeout“ vor Beginn einer OP, regelmäßige und verpflichtende interdisziplinäre bzw. interprofessionelle Trainings von Notfallsituationen, Hygieneunterweisungen, aktives Fehlermanagement und Fallkonferenzen. Auch bauliche Maßnahmen wie Operationssäle mit einer speziellen Reinraumtechnik, die bei Eingriffen an den Knochen zusätzlich um den Einsatz eines Sterilhelmsystems durch das direkt an der OP beteiligten Personals ergänzt wird, sind zentraler Bestandteil des Konzeptes.

 Weiterführende Informationen unter:

http://www.keine-keime.de/

 

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