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Gelenkbeschwerden – Prävention und Therapie

Gesundheitsforum am 14. Dezember 2017 im Bürgerhaus Seepark

Armin Bruckner

Das RKK Klinikum und Körperwerk Freiburg laden ein zum Gesundheitsforum „Gelenkbeschwerden – Prävention und moderne Therapieoptionen“ am Donnerstag, 14. Dezember 2017 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Seepark (Gerhart-Hauptmann-Straße 1 in Freiburg). Die Referenten Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei (Ärztlicher Direktor im St. Josefskrankenhaus und Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie), Dr. Mike Oberle (Leitender Arzt der Arthroskopischen Chirurgie im St. Josefskrankenhaus) und Armin Brucker (Physiotherapeut, OMT und Inhaber von Körperwerk Freiburg und Körperwerk Emmendingen) zeigen dabei auch Diagnosen auf, bei denen ein operativer Eingriff vermeidbar ist. Der Eintritt ist kostenfrei, aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich (Telefon: 0761 479 89 80 oder freiburg@koerperwerk.com

Bei den Experten-Vorträgen wird erlebbar, wie Ärzte und Physiotherapeuten sowohl bei der konservativen Therapie als auch nach operativen Maßnahmen zum Wohle der Patienten zusammenarbeiten. „Schließlich ist die moderne Medizin hoch komplex und wird erst dann richtig gut durchgeführt, wenn Diagnostik und Therapie in einem „Netzwerk“ von Kompetenzen angeboten werden“, betont Armin Brucker, der mit Körperwerk Freiburg im Zentrum der Stadt modern ausgestattete Trainings- und Therapieräume für eine erfolgreiche Rehabilitation und ein zielorientiertes Training vorhält.

Prof. Wolfgang Schlickewei
Dr. Mike Oberle

Über 30% der Bevölkerung leidet an Gelenkbeschwerden. Bei den jüngeren Patienten sind es häufig Folgen von Sportunfällen mit Verletzung des Knies oder der Schulter. Die typischen Symptome sind Schmerzen, Instabilität und Bewegungseinschränkungen in den betroffenen Gelenken. Doch nicht nur die Gelenkschmerzen, auch die Sportunfähigkeit und Einschränkungen im privaten und beruflichen Alltag setzen die Lebensqualität deutlich herab. Bei älteren Patienten stehen dagegen eher die degenerativen Veränderungen der Gelenke im Mittelpunkt. Eine eingeschränkte Mobilität und nicht selten auch der drohende Verlust der Selbstständigkeit können die Folge sein.

Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig aus erster Hand gezielt zu informieren und die entsprechenden Therapiemaßnahmen kennen zu lernen. – von Basis- Maßnahmen (konservative Therapie) bis hin zu operativen Therapiemaßnahmen. Im Fokus stehen dabei die minimal-invasiven Verfahren der Gelenkchirurgie (Schlüsselloch-Chirurgie) „Wichtig für eine erfolgreiche Therapie ist ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept. Dadurch kann zumeist eine gute Behandlung der Beschwerden und das Voranschreiten der Krankheit gehemmt werden“, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei. Haben konservative Behandlungs- Therapien keinen oder nur unzureichend Erfolg gezeigt, stehen minimalinvasive Verfahren zur Verfügung um die betroffenen Gelenke erfolgreich zu behandeln. Dr. Mike Oberle wird die modernen schonenden operative Verfahren im Bereich des Schulter- und Kniegelenks vorstellen. So können z. B. jahrelange Beschwerden im Bereich der Schulter können mit einem überschaubaren, gewebeschonenden Eingriff erfolgreich arthroskopische behandelt werden. Insbesondere Knorpelschädigungen, Gelenkinstabilitäten, Meniskusschädigungen, Verletzungen der Rotatorenmanschette und Verkalkungen in den Gelenken können erfolgreich minimal-invasiv operativ behandelt werden. In Bezug auf den richtigen Zeitpunkt für eine Operation betont Dr. Mike Oberle: „In manchen Fällen kann eine Operation zu einem frühen Zeitpunkt für ein langfristig besseres Ergebnis sorgen – nicht immer sollte die Chirurgie deshalb am Ende der Behandlungskette stehen“.