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RKK Klinikum: Der Schwerpunkt für Altersmedizin


Freiburg, 05.12.2018
In der aktuellen Ausgabe des Mitarbeitermagazins Quartett wird das umfassende Altersmedizin-Angebot des RKK Klinikums aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Dabei wird auch die Frage beantwortet, wie eine moderne Altersmedizin den medizinischen und pflegerischen Bedürfnissen älterer Patienten optimal gerecht werden kann.

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Grußwort zum Festakt 100 Jahre Kinderklinik von Professor Dr. Johannes Forster

Von meinen Vorrednern haben Sie schon einiges aus den vergangenen 100 Jahren gehört. Ich möchte kurz noch einmal Ihre Aufmerksamkeit auf die Zeit der Klinik richten, in der sie einen hauptamtlichen Chefarzt hat. Der erste in der Kinderklinik St. Hedwig am Stadtgarten war ab 1970 Herr Prof. Helwig. Er hat der neben seiner tagtäglichen Sorge für die Kranken und ihre Familien auch die den damaligen Zeitläufen geschuldete Umstrukturierung und den Umzug der Klinik an das St. Josefskrankenhaus geschultert. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst 1996 hat er die Klinik mit wachem Auge und gutem Rat begleitet. Seiner gedenken wir heute, im Monat nach seinem Tode im 87. Lebensjahr, mit großer Dankbarkeit.

Für die Kinderheilkunde in Deutschland begannen in meiner Zeit als Chefarzt hier am St. Josefskrankenhaus wiederum schwere Zeiten. Mit deutscher Gründlichkeit wurde bei der Einführung des DRG-Systems auch die Versorgung der Kinder- und Jugendlichen im Krankenhaus in das Fall-Pauschalen-Bezahl-System einbezogen. Das war beim australischen Vorbild mit gutem Grund nicht so. Menschen sind, nur weil sie krank sind, generell nicht einfach nur Fälle, am wenigsten die Kinder. In der Analyse, dass in Zukunft eine ganzheitliche Versorgung von Kinder- und Jugendlichen unter diesen Bedingungen nur in der Bündelung der Kräfte und Ressourcen zu bewältigen sein wird, waren die Ärzte beider Freiburger Kinder-Kliniken rasch einig. Mein großes Plus in dieser Situation war, dass ich den damaligen Geschäftsführer Herrn Helmut Schillinger stets an meiner Seite wußte. Erfreulich ist es, dass die Träger sich auf dieses mit großem Aufwand verbundene Projekt eingelassen und es jetzt mit Unterstützung des Landes in die Phase der baulichen Realisierung vorangebracht haben. Wir freuen uns sehr über die gestern erfolgte Baufreigabe.

Wir blicken heute auf 100 Jahre St. Hedwig zurück. Hier liegen Wurzeln für die Gestaltung der Zukunft in der neuen Kinder- und Jugendklink Freiburg. Ich will Ihnen drei kurze Beispiele geben.  Familien sind heute einerseits mit dem Umstand konfrontiert, dass beide Eltern für ein ausreichendes Familieneinkommen arbeiten müssen. Andererseits sind viele – auch anspruchsvolle – Behandlungen chronischer Erkrankungen in die elterlichen Hände gelegt worden. Was fehlte, ist eine hinreichende Ertüchtigung für die diese Aufgabe. Solche sogenannten Schulungen werden auch in Deutschland seit 20 Jahren entwickelt. Wir haben möglichst viele im St. Josefskrankenhaus eingeführt zur hohen Zufriedenheit der Familien und auch ihrer Kinder- und Jugendärzte in den Praxen. Diese und die Kliniken sind aber logistisch für diese wichtige Aufgabe nicht ausgestattet – auch sind sie in der Raumausstattung einer Kinderklinik nach wie vor nicht vorgesehen. Deswegen ist ein Familien- und Schulungszentrum eines der großen Projekte, dem sich die Initiative für die Neue Kinder- und Jugendklinik verschrieben hat.

Die Klinik für Kinder – und Jugendmedizin des St. Josefskrankenhauses gilt immer noch vielen Freiburgerinnen und Freiburgern als das „Hedwigshaus“. Dies verbindet sich mit einer hohen Zufriedenheit mit der Arbeitsleistung und mit der Einstellung der Pflegenden, Ärztinnen und Ärzten. Einstellungen kann man schwer lernen, man muss sie erleben. Deshalb und weil zur zeit schwerpunktmäßig unterschiedliche Krankheitsbilder in den beiden Kliniken versorgt werden, wurde mit Beginn diesen Jahrtausends begonnen, kontinuierlich Ärzte zwischen den Kliniken zu tauschen. Die jungen Kolleginnen und Kollegen erhalten so eine ganzheitliche Ausbildung – und eine gute Entscheidungsgrundlage, ob sie ihre Zukunft schwerpunktmäßig in der Patientenversorgung oder in der wissenschaftlichen Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendmedizin sehen. Eine ähnliche Situation wird sich in der Zukunft in der neuen Kinderklinik ergeben, sowie eine zusätzliche Option durch gemeinsame Patientenversorgung mit den Praxis-Pädiatern unter einen Dach. Diese haben wir im St. Josefskrankenhaus erfolgreich gestartet.

Als drittes und letztes: Kann man den „Geist von St. Hedwig“ in Worte fassen? Mir selber ist es nicht so einfach gelungen. Eine Hilfe gab mir ein gemeinsames Projekt der drei Orden der Trägerschaft des Regionalverbundes kirchlicher Krankenhäuser mit dem Namen „Christliche Führungs-Kompetenz“. Interprofessionelle Seminare und Workshops bedienten bekannte Führungsthemen wie Kommunikation und Professionalität. Unter der letzten Überschrift findet man dann üblicherweise Themen wie Verantwortlichkeit, Ethik, und als Methode die „servant leadership“. Was man eher nicht findet, ist das „Dienen“ als solches. Das ist ein Begriff, der in den Orden noch geläufig ist, die sich ja als Dienstgemeinschaften in Christi Auftrag verstehen. Im allgemeinen Denken kommt es kaum mehr vor. Am besten kann man es vor seinem Gegenteil abbilden: Helfen und unterstützen ohne Berechnung und Anspruch.  Es scheint glücklicherweise auch eine allgemein-menschliche Eigenschaft zu sein: „Es gibt im Menschen auch ein Dienenwollendes“ sagt Goethe in seinen Maximen und Reflexionen 1826. In diesem Sinne wird die Freiburger Kinder- und Jugendmedizin die 100 Jahre St. Hedwig fortsetzen für die Familien mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die „ihr Vertrauen wert“ sind.  Den früheren Generationen „St. Hedwig“ gilt mein Glückwunsch und die Dankbarkeit der gesamten aktuellen Generation. Dieser wünsche ich für den weiteren Weg von Herzen Gottes Segen.

Grußwort zum Festakt 100 Jahre Kinderklinik von Professor Dr. Ute Spierkötter

Ich stehe hier für die Zukunft der St. Hedwigskinderklink, die sehr eng mit der Zukunft der Kindermedizin in Freiburg verbunden ist. Bevor ich über die zukünftigen Pläne berichte, möchte ich auch noch einmal einen Blick nach hinten wagen. Tatsächlich spiegelt nämlich die Geschichte der St. Hedwigskinderklinik von einem Säuglingsheim vor 100 Jahren zu einer renommierten Kinderklinik heute sehr gut die Geschichte der gesamten Kinderheilkunde in Deutschland wieder.

Viele von Ihnen wissen, dass die Geschichte der Kindermedizin noch gar nicht so alt ist und erst vor gut 125 Jahren begann. Einer der ersten wichtigen Schritte war die Gründung der „Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde“ im Jahr 1883 in Freiburg anlässlich der Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte. Der erste deutsche Lehrstuhl für Kinderheilkunde wurde in Berlin im Jahr 1894 besetzt, Otto Heubner war damit der erste ordentliche Professor für Kinderheilkunde in Berlin.  Hier in Freiburg war es Bruno Salge, der im Jahr 1909 erster ordentlicher Professor für Kinderheilkunde wurde. Er war auch der erste Direktor der Universitäts-Kinderklinik in Freiburg. Damit war nun der Grundstein für die akademische Pädiatrie gelegt.

Die Anfänge der Kindermedizin waren getrieben von dem Wunsch einer verbesserten Säuglingsfürsorge zur Senkung der Säuglingssterblichkeit. Ein sehr wichtiger Schritt auf dem Weg, das Fachgebiet der Kinderheilkunde zu festigen, war die Institutionalisierung der Kinder-Pflegeausbildung im Jahr 1917. Und von Beginn an hat sich die Hedwigskinderklinik dieser Pflegeausbildung gewidmet und diese immer weiterentwickelt. In den folgenden Jahren hat zum einen der technische Fortschritt viele medizinischen Erfolge möglich gemacht. Zum anderen haben die steigenden Kenntnisse zu den Ursachen und Mechanismen der verschiedenen Krankheiten maßgeblich an der Weiterentwicklung der Pädiatrie beigetragen.

Erfolgreich konnte so die kindliche Mortalität immer weiter gesenkt werden. Die Heilungschancen von Krebserkrankungen stiegen, Impfprogramme führten nahezu zum Verschwinden aller klassischen Kinderkrankheiten. Die Fortschritte der Neonatologie ermöglichten die Betreuung immer kleinerer Frühgeborener. Heutzutage können Frühgeborene, die nach nur 22 Wochen geboren werden, mit Hilfe modernster medizinischer Verfahren mit guter Prognose groß werden. Neue Therapieformen wie die Enzymersatztherapie von lysosomalen Stoffwechselkrankheiten wurden eingeführt; die an Mucoviszidose erkrankten Patienten, die früher im Kindesalter verstarben, erreichen heute das Erwachsenenalter. Es wurde das Neugeborenenscreening auf behandelbare Stoffwechselkrankheiten und endokrinologischen Krankheiten eingeführt und die Transplantationschirurgie hat auch das Kindes – und Jugendalter erobert. Eine Errungenschaft war auch, dass heute Arzneimittel wie Insulin und Wachstumshormone biogenetisch produziert werden können und nicht mehr vom Schwein oder Rind gewonnen werden müssen.

Wir haben therapeutisch also sehr große Schritte gemacht. Aber auch die heutigen diagnostischen Möglichkeiten wie die Fortschritte der bildgebenden Diagnostik durch Sonografie, Computertomografie und MRT sowie eine schnellere und spezifischere Erregerdiagnostik durch neue Labormethoden wie PCR, haben die korrekte Diagnose vieler Krankheiten erst möglich gemacht.  All das in 100 Jahren!Bereits vor mehr als 10 Jahren wurde von den Vorständen und Trägern beider Kinderkliniken in Freiburg, der Kinderklinik im St. Josefskrankenhaus und der Universitätskinderklinik, die Entscheidung getroffen, die beiden Kinderkliniken in Freiburg zusammenzuführen. Stichtag sollte die Fertigstellung des Kinderklinikneubaus der Uniklinik im Jahr 2022 sein. Die Idee der Zusammenführung der Kliniken war sehr zukunftsweisend, denn sie reflektiert die zukünftigen Anforderungen an eine Kinderklinik, aber sie reflektiert auch die Herausforderungen für die Kindermedizin in der Zukunft. Welche sind das? Die hochspezialisierte Kindermedizin, so wie sie sich heute darstellt, erfordert die entsprechende Infrastruktur. Neben unserem Anspruch, die Behandlungen immer weiter zu optimieren, nehmen wir auch in den Blick, die Gesundungsbedingungen im Krankenhaus immer weiter zu verbessern, was bedeutet die Eltern und Familien noch unmittelbarer einzubeziehen.

Nicht alle Kliniken können heute alles machen. Eine Regulation durch ausgewogene Qualitätsstandards ist erforderlich (Beispiele sind in der Neonatologie und der Onkologie zu finden). Wichtig ist es, Qualitätsstandards in der Kinderheilkunde vorzuhalten, um auch für die Zukunft abzusichern, dass Kinder und Jugendliche in qualifizierten Kinder- und Jugendkliniken und nicht in Erwachsenenkliniken betreut werden. Denn Kinder und Jugendliche brauchen eine eigene Versorgung. Schon vor 100 Jahren haben unsere Kolleginnen und Kollegen dafür gekämpft, dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind, diesen Kampf müssen wir heute auch in unterschiedlichen Zusammenhängen immer wieder führen. Die Geschichte der St. Hedwigskinderklinik soll also weitergehen und sie geht weiter! Im Sinne der Kinder sind der Orden und das St. Josefskrankenhaus zu der Entscheidung gekommen, dass es keine konkurrierenden Kinderkliniken in Freiburg braucht, sondern dass die Kräfte für die Kindermedizin gebündelt gehören.

Den Blick zurück nach vorn! Diese 100 Jahr Feier soll mit dem Blick zurück auch all das in Augenschein nehmen, was unbedingt mit nach vorne genommen gehört. Und das ist ganz vorrangig die Behandlung des ganzen Patienten und die Betrachtung der Patienten und Patientinnen als Teil einer Familie. Wir sprechen heute gerne vom Eltern-Kind Patient. Das soll bedeuten, dass Eltern in die Entscheidungsprozesse, in die Gesundungsprozesse unmittelbar miteinbezogen werden müssen und auch ihnen und der gesamten betroffenen Familie Raum, und das meine ich auch wörtlich, in der neuen Kinderklinik gegeben werden muss.  Dass es Kindern nur gutgehen kann, wenn es auch den Eltern gut geht, war ein ganz wichtiges Anliegen der Gründerinnen der Hedwigskinderklinik. In die neue gemeinsame Kinderklinik sollen sowohl diese Werte als auch die umfangreichen Kompetenzen der hochspezialisierten Pädiatrie einziehen. Sie sehen, das sind hohe Ziele, die wir uns gesetzt haben!

Bei jedem Wandel, bei jeder Veränderung wird auch Vertrautes hinter sich gelassen. Der Weg, Kliniken zusammenzuführen ist nie leicht. Die Entscheidung beide Kinderkliniken bereits vor dem Einzug in den gemeinsamen Neubau zusammenwachsen zu lassen, ist aus meiner Sicht eine gute, und ich kann sagen, dass wir uns schon erfolgreich auf den Weg gemacht haben. Die Teams in beiden Kinderkliniken arbeiten heute näher zusammen als zuvor, Mitarbeiter werden zwischen den Standorten ausgetauscht und es wird gemeinsam geplant, wie es denn zusammen in der neuen Kinderklinik weitergehen soll.

Die Bereitschaft zum Wandel, die uns der Orden über die letzten 100 Jahre vorgelebt hat, ermöglicht heute auch die weiteren geplanten Strukturänderungen. Ziel war und ist auch heute, die Versorgung unserer Kinder immer weiter zu verbessern.  Mit diesem Ziel im Blick kann auch der nächste Schritt, die Zusammenführung der Kliniken, mit Enthusiasmus und Vertrauen begangen werden. Mit dem Blick zurück nach vorn! Ich persönlich freue ich mich auf die zukünftigen Entwicklungen hier in Freiburg und freue mich besonders darüber, Teil dieses Prozesses sein zu dürfen. Eines ist sicher, die Kindermedizin hat eine elementare urwüchsige Kraft, da sie von Notwendigkeit und hoher Motivation getragen ist. Sie wird sich hier in Freiburg weiter behaupten.

Ehrung für Chefarzt Professor Dr. Jürgen Breul


Freiburg, 11. Juni 2018.
Die Südwestdeutsche Gesellschaft für Urologie e.V. hat Professor Dr. Jürgen Breul, Ärztlicher Direktor des Loretto-Krankenhauses und Chefarzt der Klinik für Urologie und urologische Onkologie, die renommierte Gustav Simon-Medaille verliehen. Mit der höchsten Auszeichnung, die die Gesellschaft zu vergeben hat werden herausragende Persönlichkeiten geehrte, die die Urologie in Deutschland maßgeblich beeinflusst und vorangebracht haben.

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Das RKK Klinikum aus der Sicht eines Patienten


Freiburg, 09.04.2018
Am 21. Juni 2018 um 18.00 Uhr findet in der Cafeteria des St. Josefskrankenhauses eine öffentliche Lesung mit dem Patienten Emmanuel Beule statt. Sein Tagebuch zeigt auf eindrucksvolle Art und Weise, wie es im RKK Klinikum gelingt die Kompetenz eines großen Klinikums mit der besonderen Atmosphäre von Ordenskrankenhäusern zu verbinden. Aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich über info@rkk-klinikum.de oder Telefon 0761 2711-2001.

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HNO

HNO Belegabteilung
St. Josefskrankenhaus

Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde im St. Josefskrankenhaus Freiburg

Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde befasst sich mit Erkrankungen, Verletzungen, Verletzungsfolgen, Fehlbildungen und Funktionsstörungen der Ohren, der oberen Luftwege, der Mundhöhle, des Rachens, des Kehlkopfes, der unteren Luftwege und der Speiseröhre. Die Hals-Nasen-Ohren-Ärzte im RKK Klinikum decken das ganze Spektrum der Hals-Nasen-und Ohrenheilkunde, der Kopf- und Halschirurgie und der plastisch-ästhetischen Chirurgie ab. Da die Übergänge zu anderen Fachgebieten fließend sind, arbeitet die Hals-Nasen-und Ohrenheilkunde im RKK Klinikum interdisziplinär mit den anderen Fachabteilungen des Klinikums zusammen.

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

An eine Frauenklinik werden außerordentlich unterschiedliche Anforderungen gestellt. Die Kliniken für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sind rund um die Uhr für die optimale Behandlung und Betreuung von Frauen da.  So unterschiedlich die Erwartungen von Schwangeren und Patientinnen sind, wir stellen uns auf Sie ein und nehmen Ihre individuellen Bedürfnisse sehr ernst. Wir versuchen Ihnen in jeder Situation beizustehen und Sie mit Wissen, Empathie und allen unseren Fähigkeiten zu begleiten.

Chefarztvorträge und attraktive Aktivitäten am Messestand

Freiburg – Als größter außeruniversitärer Gesundheitsdienstleister in Freiburg macht das RKK Klinikum auf der Gesundheitsmesse Freiburg am 2. und 3. Mai erlebbar, wie die besondere Atmosphäre eines Ordenskrankenhauses mit den Vorteilen eines großen Klinikums verbunden wird. Zur Präsentation des RKK Klinikums auf dem Gemeinschaftsstand der HealthRegion Freiburg gehören Vorführungen, Untersuchungsangebote und hochkarätige Expertenvorträge. Die Klinik für Pneumologie (Lungenheilkunde) im St. Josefskrankenhaus stellt die Angebote des Kompetenzzentrums für Atemwegs- und Lungenerkrankungen vor und bietet am Samstag um 15:00 Uhr einen Vortrag von Chefarzt Dr. Stephan Sorichter zum Thema „Hilfe bei Atemnot (Dyspnoe)“ an. Das Bauchzentrum des RKK Klinikums zeigt auf, wie Patienten durch kurze Entscheidungswege, eine individuell angepasste Behandlungsform und einen zeitlich auf das Nötigste begrenzten Krankenhausaufenthalt profitieren. Besucher können einen minimalinvasiven OP-Simulator bedienen, Vorführungen von minimalinvasiven OP-Techniken erleben. Am Sonntag um 14:00 Uhr bietet Chefarzt PD Dr. Stephan Kersting (Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im St. Josefskrankenhaus) einen Vortrag zum Thema „Krebserkrankungen – Prävention und moderne Therapie“. Mitarbeitende der Klinik für Geburtshilfe und Perinatologie  (Teil des Perinatalzentrums im RKK Klinikum) stehen für individuelle Beratungen und Auskünfte über die Vorzüge der mit 1.600 Geburten in 2014 geburtenstärkste Freiburger Geburtsklinik zur Verfügung. Chefarzt Dr. Ulrich Lattermann wird am Sonntag um 16:00 Uhr wesentliche Punkte des geburtshilflichen Konzeptes im Vortrag „Geburt im Perinatalzentrum des St. Josefskrankenhauses“ zusammenfassen. Susanne.Schemmer@rkk-klinikum.de

Das Bauchzentrum des RKK Klinikums vereinigt die beiden Fachgebiete Gastroenterologie und Viszeralchirurgie. Auf den Verdauungstrakt spezialisierte Internisten und Chirurgen beider Kliniken planen und übernehmen die Versorgung von Patienten mit Erkrankungen im gesamten Magen-Darm-Trakt durch gemeinsam durchgeführte Sprechstunden, Visiten und Fallkonferenzen. Patienten profitieren durch kurze Entscheidungswege, eine individuell angepasste Behandlungsform und einen zeitlich auf das nötigste begrenzten Krankenhausaufenthalt. Da gerade Darmkrebs, im Anfangsstadium behandelt, sehr häufig komplett geheilt werden kann, bilden die maßgeblich vom Zeitpunkt der Erkennung und Behandlung abhängigen Behandlungschancen der zweithäufigste Krebstodesursache bei Männern und Frauen in Deutschland einen inhaltlichen Schwerpunkt des Gesundheitsforums.

Atemwegs- und Lungenerkrankungen

Die Vorteile der innerhalb des RKK Klinikums vollzogenen Spezialisierung werden beispielsweise bei dem Symptom der Atemnot (Dyspnoe) deutlich. Häufigste Ursachen akuter oder chronischer Atemnot sind Erkrankungen des Herzens oder der Atemwege. Spezialisten der Klinik für Pneumologie (Lungenheilkunde) und der Klinik für Kardiologie können gemeinsam effektiv und schnell die zutreffende Diagnose stellen. Der Patient profitiert durch geringe Wartezeiten und eine schnelle Behandlung auf höchstem medizinischem Niveau.  Im Falle einer akuten Erkrankung kann er sich an 365 Tagen im Jahr auf eine rund um die Uhr sichergestellte Aufnahmebereitschaft verlassen. Weiterführende Informationen gibt Professor Dr. Stephan Sorichter, Chefarzt der Klinik für Pneumologie in seinem Expertenvortrag. Darüber hinaus wird an beiden Messetagen zwischen 12:00 und 14:00 Uhr eine Lungenfunktionsprüfung angeboten. Veränderungen in den Atemwegen können so frühzeitig festgestellt werden und helfen, Krankheiten zu erkennen und entsprechend zu behandeln.

Krebserkrankungen

Im Rahmen der Gesundheitsmesse Freiburg haben Interessierte die Möglichkeit sich aus erster Hand über Ursachen, Vermeidung, erfolgreiche Früherkennung und moderne Therapieverfahren für Krebserkrankungen des Darmes, der Bauchspeicheldrüse, der Leber, des Magens, der Speiseröhre und der Gallenblase zu informieren. Das Bauchzentrum des RKK Klinikums vereinigt die beiden Fachgebiete Viszeralchirurgie (Chefarzt PD Dr. Stephan Kersting) und Gastroenterologie (Chefarzt Professor Dr. Andreas Ochs). Auf den Verdauungstrakt spezialisierte Internisten und Chirurgen beider Kliniken planen und übernehmen die Versorgung von Patienten mit Erkrankungen im gesamten Magen-Darm-Trakt durch gemeinsam durchgeführte Sprechstunden, Visiten und Fallkonferenzen. Patienten profitieren auch durch kurze Entscheidungswege, eine individuell angepasste Behandlungsform und einen zeitlich auf das nötigste begrenzten Krankenhausaufenthalt. Können beispielsweise Vorstufen zu bösartigen Geschwulsten im Magen-Darmtrakt im Ausnahmefall einmal nicht endoskopisch abgetragen werden, ist die Entfernung häufig dann in einer Operation in Schlüsselloch-Technik dennoch minimal-invasiv möglich. „Bei fast allen Krebsarten gestaltet sich die Therapie für jeden Patienten individuell und hängt von der Größe und Lokalisation des Tumors sowie von der Ausbreitung in andere Organe ab“, betont PD Dr. Stephan Kersting und ergänzt: „Am besten ist es jedoch, wenn die Entwicklung eines bösartigen Tumors verhindert werden kann oder in einem sehr frühen Stadium entdeckt werden.“

Geburt im Perinatalzentrum

Im Perinatalzentrum des RKK Klinikums stehen alle Kompetenzen zur Begleitung Schwangerer, auch von Frauen mit Risikoschwangerschaften, und die kompetente Versorgung Neugeborener in Notfallsituationen ab abgeschlossener 29. Schwangerschaftswoche zur Verfügung. Die Klinik für Geburtshilfe und Perinatologie (Chefarzt Dr. Ulrich Lattermann) und die Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin/Neonatologie (Chefarzt Prof. Dr. Johannes Forster/Oberarzt Dr. Anton Härtling) arbeitet „Wand an Wand und Hand in Hand“. Auf Wünsche der Frauen und ihrer Familien wird ebenso Rücksicht genommen wie auf neue Erkenntnisse der Medizin. Der moderne Ergänzungsneubau bietet großzügige Kreißsäle und Komfort. Bei der Planung der neuen Räumlichkeiten war es den Verantwortlichen ein besonderes Anliegen, alle Bereiche des Perinatalzentrums –  Kreißsäle, Entbindungsstation und neonatologische Intensivstation – direkt miteinander zu verbinden. Wer im St. Josefskrankenhaus gebären möchte, kann sich ausgiebig von Chefarzt Dr. Ulrich Lattermann informieren lassen:  Diese „Vorstellung vor Geburt“ nehmen ca. 90 % der Frauen in Anspruch. Die Verfügbarkeit weiterer Fachabteilungen wie der Kinder-Urologie, der Neuropädiatrie, der Kinder-Radiologie und der Kinder-Traumatologie unter einem Dach steht beispielhaft für die im RKK Klinikum geglückte Verbindung der Vorteile eines großen Klinikums mit der besonderen Atmosphäre eines christlich geprägten Ordenskrankenhauses. „Ein Markenzeichen für alle Standorte der RKK Klinikums“, betont Bernd Fey, Geschäftsführer des RKK Klinikums.