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Pressemitteilung

Wiederbelebung aus erster Hand!

Schulungsangebote am 22. September auf dem Marktplatz von Waldkirch

Anlässlich der „Woche der Wiederbelebung“ lädt das Bruder-Klaus-Krankenhaus (RKK Klinikum) gemeinsam mit dem DRK Kreisverband Emmendingen sowie den Ortsvereinen Waldkirch und Kollnau alle Interessierten herzlich ein zum Aktionstag „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ am Donnerstag, 22. September 2016 von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr auf dem Marktplatz von Waldkirch.

Ärzte, Rettungsdienst und medizinisches Fachpersonal informieren über Reanimationsmaßnahmen und geben kostenfreie Schulungen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einen Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zu besichtigen. Mit dem Reanimationstraining für Jung und Alt setzt das Bruder-Klaus-Krankenhaus ein Zeichen: Reanimation ist einfach. Jeder kann ein Leben retten!

Lebensrettende Erste Hilfe-Maßnahmen sollten nicht erst ins Bewusstsein rücken oder zum Thema werden, wenn die Notsituation da ist oder war. Da der letzte Erste Hilfe-Kurs in der Regel schon länger zurück liegt, ist es wichtig, das Reanimationswissen aufzufrischen und für den Notfall gewappnet zu sein. Waren die Anfänge noch geprägt von Skepsis gegenüber der Übernahme von medizinischen Maßnahmen durch Laien, nehmen die Ersthelfermaßnahmen in der Rettungskette heute eine Schlüsselrolle ein. Schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt werden die Weichen für das Überleben des Patienten gestellt: „Studien belegen, dass sich nach Eintreten des Herzstillstandes durch die Anwendung der im Kurs vermittelten Basismaßnahmen, die Chance für Herzstillstandopfer, lebend die Klinik zu erreichen, verdoppelt“, betont Dr. Hans Meyer-Blankenburg, Ärztlicher Direktor des Bruder-Klaus-Krankenhauses und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin.

Die bundesweite Woche der Wiederbelebung in Deutschland

Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Doch die Helferquote beim Herzstillstand im internationalen Vergleich ist alarmierend gering. Dabei sind die Maßnahmen zur Wiederbelebung eines Menschen einfach. Man kann nichts falsch machen. Jeder kann es. Hier setzt die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) unterstützte „Woche der Wiederbelebung“ unter dem Motto „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ an.

Ziel ist es, das Bewusstsein für lebensrettende Fähigkeiten jedes Einzelnen zu schärfen, Hemmschwellen abzubauen und über lebensentscheidende Sofortmaßnahmen zu informieren. Dabei steht die sich leicht zu merkende Botschaft der Reanimation im Vordergrund: „PRÜFEN. RUFEN. DRÜCKEN!“. Die „Woche der Wiederbelebung“ ist eine Initiative des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten e. V. und der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. in Kooperation mit dem German Resuscitation Council e. V. und der Stiftung Deutsche Anästhesiologie. Weiterführende Informationen unter www. einlebenretten. de

Stabübergabe im Hospiz Karl Josef

Schwester Miriana Fuchs folgt auf Alfred Debes

Freiburg. Seit der Gründung vor genau 15 Jahren ist das Hospiz Karl Josef in der Wiehre ein Ort des Lebens und Sterbens in Würde. Alfred Debes (63) hat das Hospiz geprägt und bereits die Gründung des Hospizes Karl Josef begleitet. Jetzt wurde der bisherige Hospizleiter im Rahmen eines Dankesgottesdienstes in der Barock- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul (St. Ulrich) in den Ruhestand verabschiedet. Nachfolgerin ist Schwester Miriana Fuchs (45). Die neue Hospizleiterin verfügt bereits über umfangreiche Erfahrung in der Hospizarbeit. Nach Tätigkeit in dem von den Barmherzigen Brüdern getragenen Johannes Hospiz in München hat die ausgebildete Krankenschwester und Palliativ Care Fachkraft bereits mehrere Jahre im Hospiz Karl Josef gearbeitet und im Anschluss Führungsverantwortung im klosterinternen Pflege- und Altenheim in Bad Saulgau übernommen.

Die meisten Menschen wünschen sich für die letzte Phase ihres Lebens ein Umfeld, in dem sie schmerzfrei und umgeben von Angehörigen und Freunden Abschied nehmen können. Nicht immer ist dies im eigenen Zuhause möglich. Das von der Familie Leibinger und dem Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser gGmbH (RKK) getragene Hospiz Karl Josef hat sich den sensiblen Prozess des Sterbens und den Umgang mit dem Tod mit Hilfe von pflegerisch-medizinischem Fachpersonal zur Aufgabe gemacht. Vor dem Hintergrund, dass in den vergangenen 15 Jahren über 1.200 Gäste ihre letzte Lebenszeit in Würde, mit liebevoller Pflege und menschlicher Zuwendung verbringen konnte betonte Geschäftsführer Bernd Fey in seiner Laudatio: „Alfred Debes hat das Hospiz geprägt; der Mut ein Hospiz zu gründen und die außerordentliche Spendenbereitschaft der Familie Leibinger hätten vermutlich nicht zum Erfolg geführt, ohne einen fachlich und sozial so hochkompetenten Leiter für das Hospiz zu finden.“ Neben seiner Ausbildung zum Krankenpfleger im St. Josefskrankenhaus hat Alfred Debes nach seinem Fachexamen zum Anästhesie- und Intensivpfleger und verschiedener Weiterbildungen mehrere Jahre die Intensivstation am St. Josefskrankenhaus geleitet. Unmittelbar vor seinem Wechsel zum Hospiz arbeitete Alfred Debes als Leitung der Katholischen Sozialstation Freiburg West. Zeitgleich ist auch die seit 2002 im Hospiz tätige Stellvertretende Leiterin Cornelia Netzer-Kaplanian (64) in den Ruhestand verabschiedet worden, die 14 Jahre im Hospiz Karl Josef gearbeitet hat.

Dem Brustkrebs vorbeugen

Gesundheitsforum am Mittwoch, 21. September 2016 im Bürgerhaus SeeparkFreiburg – Brustkrebs (Mammakarzinom) ist mit 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Das mittlere Alter der Betroffenen ist 64 Jahre, doch 40 Prozent der Frauen sind unter 60 Jahre alt. Das auf die Behandlung von Frauen mit Brustkrebs spezialisierte St. Josefskrankenhaus (RKK Klinikum) und das Zentrum für Strahlentherapie in Freiburg laden ein zum Gesundheitsforum „Dem Brustkrebs vorbeugen“ am Mittwoch, 21. September 2016 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Seepark (Gerhart-Hauptmann-Straße 1 in Freiburg). Der Eintritt ist frei; aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich (info@stz-fr.de, Telefon 0761 / 151 864-05).

Modernste Untersuchungsmethoden und eine individuelle Beratung sind in der Klinik für Frauenheilkunde und Gynäkologische Onkologie die Basis für eine schnelle und zuverlässige Diagnose sowie die Voraussetzung für den Erfolg der anschließenden Therapie.

Durch Bestrahlung die Rückfallrate für die operierte Brust (Lokalrezidiv) von ca. 30 % (wenn keine Bestrahlung erfolgt) auf ca. 5 – 10% (nach Bestrahlung) gesenkt werden; die Bestrahlung verhindert bei 100 Patientinnen etwa 20 Lokalrezidive. Damit erspart die Strahlentherapie den betroffenen Frauen eine Beeinträchtigung der Lebensqualität und verbessert zudem die Überlebenschancen.

Im Rahmen des Gesundheitsforums wird der Gynäkologe Dr. Christoph Jäger, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Gynäkologische Onkologie im St. Josefskrankenhaus, aktuelle Diagnose- und Therapieverfahren vorstellen und aufzeigen, dass Brustveränderungen nicht immer bösartig sind. Für die unabhängig von der Diagnose entstehenden körperlichen und seelischen Belastungen werden die vielfältigen Angebote der psychoonkologischen und sozialmedizinischen Beratung und Betreuung vorgestellt. Anschließend wird Strahlenspezialist und Zentrumsleiter PD Dr. Christian Weißenberger erläutern, wie Strahlentherapie die Heilungschancen bei Brustkrebs verbessert. Wie Studien zeigen, profitieren nach brusterhaltender Therapie (BET) alle Brustkrebspatientinnen von einer Strahlentherapie.

Chefarztwechsel im Loretto-Krankenhaus

Geschäftsführer Bernd Fey, Dr. Peter Wetzel und Dr. Rainer Blaas

Dr. Rainer Blaas ist Nachfolger von Dr. Peter Wetzel

Freiburg, 6. Juli 2016 – Nach 26 Jahren verantwortlicher Tätigkeit im Loretto-Krankenhaus (RKK Klinikum) wurde Dr. Peter Wetzel (66) feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger als Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin ist der bisherige Oberarzt Dr. Rainer Blaas (50).

Der Facharzt für Anästhesiologie mit der Zusatzbezeichnung spezielle anästhesiologische Intensivmedizin und Notfallmedizin ist bereits seit 2003 im Loretto-Krankenhaus tätig. Mit dieser Nachfolgeregelung wird die bewährte Strategie der für Kontinuität stehenden internen Nachbesetzung umgesetzt.

In seiner Laudatio hat Geschäftsführer Bernd Fey den beruflichen Lebensweg von Dr. Peter Wetzel nachgezeichnet und sich im Namen aller Gesellschafter, des Aufsichtsrates, aller Ordensschwestern und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RKK Klinikums für sein herausragendes Engagement bedankt. Nach dem mit der Bestnote abgeschlossenen Medizinstudium in Freiburg und zwei Auslandssemester in Marseille erfolgte die Ausbildung und Facharzt-Weiterbildung am Kreiskrankenhaus Emmendingen wo Dr. Wetzel dann auch als Oberarzt tätig war.

Auf den 1990 erfolgten Wechsel in das Loretto-Krankenhaus folgte die Verantwortung für die OP-Koordination und schließlich die Berufung zum Chefarzt. Bernd Fey führt weiter aus, dass der Erfolg des Loretto-Krankenhauses in den Bereichen Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Urologie und HNO untrennbar mit dem Wirken von Dr. Wetzel verbunden sei. „Wenn man Ihre Mitarbeiter frägt, erhält man eine sehr eindeutige Einschätzung Ihrer Persönlichkeit: unglaublich fleißig, außerordentlich kompetent und immer lösungsorientiert.“ Im Namen der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin bedankte sich der neue Chefarzt Dr. Rainer Blaas für die gemeinsame Zeit: „Sie sind uns intellektuell, manuell und charakterlich stets ein Vorbild gewesen.“ Das von Dr. Peter Wetzel entwickelte schmerztherapeutische Konzept gehört zu den Meilensteinen der von ihm geprägten Ära und ist zum Markenzeichen des Loretto-Krankenhauses geworden.

Neue Perspektiven bei Prostatakrebs

Gesundheitsforum am 13. Juni 2016 im Bürgerhaus Seepark

Freiburg. Prostatakrebs ist der bei Männern am häufigsten diagnostizierte Tumor. Das RKK Klinikum und das Zentrum für Strahlentherapie laden ein zum Gesundheitsforum „Neue Perspektiven bei Prostatakrebs“ am Montag, 13. Juni 2016 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Seepark (Gerhart-Hauptmann-Straße 1 in Freiburg). Interessierte haben die Möglichkeit, sich aus erster Hand über moderne Therapieoptionen und die sinnvolle Verbindung von ambulanter und stationärer Therapie zu informieren. In einer „interdisziplinären Sprechstunde“ werden exemplarische Fälle dargestellt und Fragen erörtert, die den Betroffenen „unter den Nägeln brennen“. Die Referenten Professor Dr. Jürgen Breul und PD Dr. Christian Weißenberger stehen auch nach ihren Vorträgen für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist kostenfrei, aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich (info@stz-fr.de, Telefon 0761 / 151 864-05).

Jährlich erkranken in Deutschland über 45.000 Männer neu an Prostatakrebs. Prostatakrebs ist, wenn er frühzeitig erkannt wird, in der Regel heilbar. Bei knapp einem Drittel der Betroffenen verläuft die Krankheit jedoch tödlich. Besonders tückisch ist, dass Prostatakrebs im Anfangsstadium oft keine Symptome zeigt. Erst, wenn die Erkrankung fortgeschritten ist, können Störungen bei der Blasenentleerung, Gewichtsverlust, Knochenschmerzen und Blutarmut auftreten.

Der Patiententag bietet Betroffenen, Angehörigen und Selbsthilfegruppen einen intensiven Dialog mit den Experten: Professor Dr. Jürgen Breul, Chefarzt der Klinik für Urologie und urologische Onkologie und Ärztlicher Direktor im Loretto-Krankenhaus, wird in das Thema einführen und dabei der Frage nachgehen: „Diagnose Prostatakrebs. Was heißt das für mich?“. In seinem Vortrag wird Professor Breul aufzeigen, welche Diagnose- und Therapiemöglichkeiten die moderne Medizin bietet, wann diese anzuwenden sind. Er wird zeigen, dass die Operation in den letzten Jahren zu einer sehr effektiven, sehr exakten, sicheren und nebenwirkungsarmen Behandlungsmethode mit ausgezeichneten Heilungschancen geworden ist.

Anschließend wird PD Dr. Christian Weissenberger, Leiter des Zentrums für Strahlentherapie, darlegen, dass heute wichtige Abschnitte der Behandlung als ambulanten Therapie durchgeführt werden können und die Vorteile der „Strahlenbehandlung – schonend und präzise“ aufzeigen. Die Strahlentherapie ist eine lokale, nicht-invasive, hochpräzise Behandlungsmethode mit hohen Sicherheitsstandards und regelmäßigen Qualitätskontrollen. Bildgebende Verfahren wie die Computer- oder Magnetresonanztomografie ermöglichen eine exakte Ortung des Krankheitsherdes, sodass die Radioonkologen die Strahlen dann zielgenau auf das zu bestrahlende Gewebe lenken können. Umliegendes Gewebe bleibt weitestgehend verschont.

60 Jahre Bruder-Klaus-Krankenhaus

Großer Tag der offenen Tür am Samstag, 9. Juli 2016
Anlässlich des 60-jährigen Bestehens lädt das Waldkircher Bruder-Klaus-Krankenhaus am Samstag, 9. Juli 2016 in der Zeit von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr zu einem großen Tag der offenen Tür ein.

Besuchern bietet sich Gelegenheit hinter die Kulissen zu blicken, umfassende Einblicke in die Leistungsfähigkeit des in das RKK Klinikum eingebundenen Ordenskrankenhauses zu erhalten und sich aus erster Hand zu informieren. Neben einem abwechslungsreichen Programm und vielfältigen Mitmach-Aktionen besteht die Möglichkeit Experten-Vorträge zum Thema „Spitzenmedizin im Elztal“ zu besuchen und vielfältige medizinische Untersuchungsangebote für Blutdruck, Puls und Blutzucker in Anspruch zu nehmen.

Eine Hüpfburg, Notarztwagen des DRK und ein spezielles Kinderprogramm mit Schminken und Gipsen sorgen für eine kurzweilige Beschäftigung der kleinen Gäste, die ihre Teddys mitbringen können um im Teddybärenkrankenhaus zusammen mit den kleinen Spielkameraden zu lernen wie man einen Verband anlegt und wie man erste Hilfe leistet. Auch für das leibliche Wohl ist mit einer umfangreichen Bewirtung gesorgt. Da die Zugangsstraße gesperrt wird, steht ab dem Bahnhof Waldkirch ein Shuttle-Service zur Verfügung.

Vor Beginn des Tages der offenen Tür findet um 10:30 Uhr ein Festgottesdienst in der Krankenhauskapelle statt. Ein Raum der Stille bieten den ganzen Tag über spirituelle Impulse und damit die Möglichkeit, das im Haus gelebte ganzheitliche Verständnis von Diagnostik, Therapie und Betreuung der Patienten kennenzulernen. In den über Reinraum-Technik verfügenden Operationssälen erläutern Fachleute die Ausstattung, die technischen Geräte und den Ablauf einer OP.  Anhand von Modellen wird beispielsweise nachvollziehbar, wie der Eingriff bei einem künstlichen Hüft- oder Kniegelenk abläuft; für laparoskopische Eingriffe (Schlüssellochoperationen) bietet sich den Besuchern die Gelegenheit sich selbst als Operateur zu versuchen.

Darüber hinaus werden die Möglichkeiten der modernen Endoskopie vorgestellt und Einblicke in die Ultraschall-, Röntgen-, und Computertomografieuntersuchungen gegeben. Physiotherapheuten geben Einblicke in ihre Arbeit, Kinästhetik/Infant Handling-Vorführungen leiten zur richtigen Bewegung und Lagerung kranker Menschen an und Spezialisten der Anästhesie erklären den Ablauf von der Narkose bis zum Aufwachen. Praxiserfahrene Notärzte informieren über Reanimationsmaßnahmen und geben kostenfreie Erste Hilfe-Schulungen. Ziel ist es, das Bewusstsein für lebensrettende Fähigkeiten jedes Einzelnen zu schärfen, Hemmschwellen abzubauen und lebensentscheidende Sofortmaßnahmen vorzustellen. Studien belegen, dass sich nach Eintreten des Herzstillstandes durch die Anwendung der im Kurs vermittelten Basismaßnahmen, die Chance für Herzstillstandsopfer, lebend die Klinik zu erreichen, verdoppelt.  Mit dem Reanimationstraining für Jung und Alt setzt das Bruder-Klaus-Krankenhaus ein Zeichen: Reanimation ist einfach. Jeder kann ein Leben retten!

Überblick der Expertenvorträge:

11.30 Uhr

Minimalinvasive Wirbelsäulenchirurgie / „Ich genieße mein Leben aktiv – aktuelle Therapiekonzepte bei Wirbelsäulenschmerz“
Dr. Achim Lüth und PD Dr. Konrad Seller

12.30 Uhr

Bandscheibenvorfall – was nun?
Dr. Dr. Jan Juliaan Borremans, Wirbelsäulenspezialist mit eigener Praxis im Bruder-Klaus-Krankenhaus

13.30 Uhr

Thrombose – wie gefährlich ist das?
Von der Diagnose zur Therapie Dr. Hans Meyer-Blankenburg, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin

14.30 Uhr

Schonende Operationen durch kleine Schnitte
Professor Dr. Stephan Kersting (MBA), Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

15.30 Uhr

Volkskrankheit Arthrose – Neue und bewährte Therapiemöglichkeiten
Dr. Bettina Götze, Chefärztin der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie

16.30 Uhr

Neuigkeiten aus der Hand- und Fußchirurgie
Dr. Simone Jaschke und Dr. Christoph Jaschke

60 Jahre Bruder-Klaus-Krankenhaus

Am Standort Waldkirch betreibt das RKK Klinikum mit dem Bruder-Klaus-Krankenhaus eine Portalklinik, in der die qualitativ hochwertige, wohnortnahe Grundversorgung der Menschen im Elztal sichergestellt und ein Spezialangebot im Bereich der orthopädischen Chirurgie vorgehalten wird. Es wurde im Mai des Jahres 1956 als Allgemeinkrankenhaus der Grundversorgung in Betrieb genommen, nachdem das Waldkircher St. Nikolai-Spital in der verkehrsreichen Freiburger Straße aufgrund seines baulichen Zustandes und der Lage geschlossen werden musste.

Als Träger konnte die Stadt Waldkirch die Franziskus GmbH in Freiburg, heute Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad e. V. in Sasbach, gewinnen. Auf der Suche nach einem geeigneten Bauplatz hat man sich für den hoch über der Stadt auf der Sonnenseite der nördlichen Bergkette des Elztales gelegenen „Heitere-Buckel“ entschieden. Das Krankenhaus verfügte bei seiner Eröffnung über 175 Krankenbetten in der Inneren Medizin, Chirurgie und in einer Belegabteilung Gynäkologie/Geburtshilfe.

Zudem befand sich im 3. Obergeschoss ein Sanatorium mit 40 Betten. Ergänzend wurde eine staatlich anerkannte Krankenpflegeschule in einem angrenzenden Erweiterungsbau eröffnet und ein Personalwohnhaus errichtet. Nach 1972 musste das Sanatorium aufgegeben werden, die Räumlichkeiten wurden in der Folge durch das Krankenhaus genutzt. Eine Gesamtsanierung des Gebäudes, die ebenfalls eine schrittweise Reduzierung der Bettenzahl auf 101 Planbetten und im Gegenzug eine Erweiterung der Funktionsbereiche und die Einrichtung der Interdisziplinären Wahlleistungsstation im 3. Obergeschoss beinhaltete, wurde in drei Bauabschnitten bis zum Jahr 2001 abgeschlossen.

Ausbau des Schwerpunkts für Altersmedizin

RKK Klinikum richtet im St. Josefskrankenhaus eine neue Station ein

Freiburg, 13.04.2016 – Um Patienten auch in einer immer älter werdenden Gesellschaft eine optimale Versorgung anbieten zu können hat das RKK Klinikum seinen Schwerpunkt für Altersmedizin ausgebaut. Die im St. Josefskrankenhaus eigens hierfür neu eingerichtete Station IDA
(Interdisziplinäre Altersmedizin) bündelt alle im Klinikum vorhandenen Kompetenzen und steht den betroffenen Patienten mit insgesamt 19 Betten zur Verfügung. Es handelt sich dabei um die einzige Einrichtung dieser Art im Großraum Freiburg. Speziell für die Überwachung akut verwirrter Patienten gibt es einen geschützten Bereich mit 4 Betten, in dem speziell ausgebildete Alltagsbegleiter eine kompetente 24- Stunden-Betreuung sicherstellen.

Mit der Zusammenführung und Verstärkung der vorhandenen Ressourcen bündelt das RKK Klinikum die Kompetenzen zur Versorgung geriatrischer Patienten unterschiedlicher Fachrichtungen nun auf einer Station. „In Verbindung mit den altersgerecht eingerichteten Räumlichkeiten, zu denen auch ein eigener Therapieraum sowie ein eigener Aufenthaltsbereich gehören, sind optimale Voraussetzungen geschaffen worden um den medizinischen und pflegerischen Bedürfnissen älterer Patienten optimal gerecht werden zu können“, betont Geschäftsführer Bernd Fey. Auf der neuen Station arbeiten speziell im Bereich geriatrische Pflege geschulte Pflegekräfte und Ärzte verschiedener Fachrichtungen eng mit Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Sozialarbeitern zusammen, um den Patienten eine individuelle ganzheitliche Behandlung und Begleitung zu ermöglichen.

„Von zentraler Bedeutung ist hierbei die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Fachrichtungen und Berufsgruppen in einem Team“, erklärt der Ärztliche Leiter des Fachbereichs Neurologie, Psychiatrie und Geriatrie Dr. Bernd Köster und ergänzt: „Ziel ist es, die persönlichen Ressourcen des Patienten so zu fördern, dass er ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit zurückgewinnt, um möglichst in seine gewohnte Umgebung zurückkehren zu können.“ Der Ärztliche Leiter Dr. Bernd Köster und Oberarzt Dr. Philipp Ziefer versorgen konsiliarisch die stationären Patienten aller drei Ordenskrankenhäuser des RKK Klinikums und werden von Kollegen anderer Fachrichtungen hinzugezogen, wenn bei deren Patienten neurologische, psychiatrische oder geriatrische Erkrankungen vorliegen oder vermutet werden.

Akute Erkrankungen bedeuten häufig, vor allem für ältere Menschen, einen tiefen Einschnitt in der weiteren Lebensführung. Die Bewältigung des Alltags, die Beweglichkeit und allgemein die aktive Teilnahme am Leben kann durch eine neu auftretende Krankheit oder eine Verletzung plötzlich bedroht oder unmöglich gemacht werden. Bereits eine wenige Tage dauernde Inaktivität kann die zuvor bestehende Selbständigkeit gefährden. Akute Erkrankungen, Knochenbrüche und Operationen führen bei älteren, oft mehrfach erkrankten Menschen häufig zu einer begleitenden Verschlechterung mehrerer körperlicher und geistiger Funktionen.

So kann es plötzlich zu Verwirrtheit und Verhaltensauffälligkeiten, allgemeiner Schwäche, Problemen beim Gehen etc. kommen. Die Patienten benötigen allgemein mehr Unterstützung.  Einerseits bedürfen Betroffene dann einer optimalen medizinischen Behandlung auf chirurgischem, internistischem oder neurologischem Fachgebiet. Um die Selbständigkeit und Mobilität wieder zu erlangen, bedarf es darüber hinaus aber auch einer besonderen, ganzheitlichen Versorgung in Form aktivierender und trainierender Maßnahmen sowie sozialer Begleitung, Beratung und Unterstützung. Diese Behandlung findet in Form einer geriatrischen Frührehabilitation statt. In vielen Fällen kann durch diese Geriatrisch frührehabilitative Komplexbehandlung – kurz GFK – eine Pflegebedürftigkeit vermieden und können Patienten mobiler, selbstständiger und stabiler nach Hause entlassen werden.

RKK Klinikum mit EndoProthetikZentren

Dem RKK Klinikum wurde in Anerkennung einer herausragenden Prozess-, Behandlungs- und Ergebnisqualität für die beiden Standorte St. Josefskrankenhaus in Freiburg und Bruder-Klaus-Krankenhaus in Waldkirch das Zertifikat EndoProthetikZentrum (EPZ) zugesprochen. Neben der Struktur- und Prozessqualität wurden bei der Durchführung des Zertifizierungsaudits auch Aspekte der Ergebnisqualität in die Bewertung einbezogen und eine Mindestanzahl von mindestens 100 Hüft- und Knieprothesen pro Jahr pro Standort eingefordert. Die Vorbereitungen für die Zertifizierung des Loretto-Krankenhauses in Freiburg sind bereits angelaufen. Mit circa 1.200 Hüft- und 600 Knieprothesen im Jahr ist das RKK Klinikum im Großraum Freiburg das größte Kompetenzzentrum für Endoprothetik.

Die EndoCert Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädischen Chirurgie (DGOOC) zielt auf die Steigerung der Patientensicherheit und Behandlungsqualität für den Bereich der Endoprothetik ab. Im Rahmen eines jährlich stattfindenden Audits durch externe Sachverständige werden alle relevanten Qualitätskriterien überprüft, wie zum Beispiel die Operationsvorbereitung und Planung, die Operationsdauer, das postoperative Ergebnis inklusive des Röntgenbefundes, die Häufigkeit  eventueller Komplikationen, aber genauso auch die Rundumversorgung des Patienten von der präoperativen Sprechstunde bis zur postoperativen Nachbehandlung in der Rehabilitationsklinik. Alle für die Durchführung der Hüft- und Knieendoprothetik relevanten Prozesse werden im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens überprüft und in Form von Verfahrensanweisungen definiert.

Kernstück der Zertifizierung ist die Erstellung von Behandlungspfaden für die Primärimplantation von Hüft- und Knieprothesen und für die Durchführung von Wechseloperationen in der Hüft- und Knieendoprothetik. Diese schaffen Transparenz über alle Abläufe und Notwendigkeiten in der Versorgung und Behandlung der Patienten. Tagesgenau sind die Aufgaben aller beteiligten Berufsgruppen aufgeführt und mit den entsprechenden Verfahrensanweisungen und Standards ergänzt. Zusätzlich werden Hauptoperateure und Hauptoperateurinnen definiert, die als erfahrene Operateure in der Endoprothetik die Eingriffe durchführen. Ein weiterer Teil des Zertifizierungsverfahrens ist die Erfassung von Qualitätsindikatoren.

Dazu gehören beispielsweise die Registrierung der Infektionen und Komplikationen nach der Operation. Die Auswertung der Qualitätsindikatoren wird regelmäßig besprochen und in das nationale Endoprothesenregister (EPRD) eingebracht, das im Qualitätsmanagement-Prozess eine Schlüsselrolle spielt. Mit Blick auf die erreichte Zielsetzung, Abläufe patientenorientiert zu überprüfen, Transparenz über die Behandlung der Patienten an allen Standorten zu schaffen, um damit ein Versorgung auf gleichbleibend hohem Niveau zu gewährleisten, betont RKK Klinikum-Geschäftsführer Bernd Fey: „Eine in dieser Form einmalige Vernetzung, bei der nicht an jedem Standort das Rad neu erfunden werden muss, ermöglicht es uns Patienten die größtmögliche Sicherheit und die bestmögliche Behandlungsqualität zu gewährleisten“.

Eine erste Adresse für die Schulter

Neuer Schulter-Spezialist im Loretto-Krankenhaus

Längst passé sind die Zeiten, in denen die Arthroskopie nur zu Diagnosezwecken angewendet wurde. Heute ist die „Schlüsselloch-Chirurgie“ – so der anschauliche deutsche Begriff für das minimalinvasive Verfahren – in der Mitte der Therapie angekommen. Das gilt in besonderem Maße für ein so komplexes Gelenk wie die Schulter.

Im Zentrum für Schulterchirurgie am Freiburger Loretto-Krankenhaus (RKK Klinikum, Klinik für Orthopädische Chirurgie, Chefarzt Dr. Marcel Rütschi) bietet der neue Schulterspezialist und Orthopäde/Unfallchirurg Dr. med. Steffen Schneider (38) den Patienten die ganze Palette aus Indikation, Diagnose, Beratung, Therapie und Anschlussheilbehandlung. Patienten finden sowohl die nicht-operativen als auch die operativen Behandlungsmöglichkeiten für Probleme der Schultergelenke und können sich beim Patienten-Forum „Schulterschmerz – Was tun?“ am Samstag, den 20. Februar 2016, um 9.30 Uhr im Freiburger Loretto-Krankenhaus aus erster Hand über Ursachen, moderne Diagnostik und aktuelle Behandlungsmethoden bei Schulterbeschwerden informieren. Der Eintritt ist frei, aufgrund der begrenzten Kapazität ist aber eine Anmeldung erforderlich unter Telefon 0761 – 707 33 66 oder per E-Mail an kontakt@movin- freiburg. de

Gerade das Schultergelenk in seiner einzigartigen Bewegungsvielfalt ist extrem verletzungs- und abnutzungsanfällig. Jede Schulter-Arm- Bewegung beansprucht Gelenke, Sehnen, Muskeln und Bänder in einem komplexen Zusammenspiel. So ist es kein Wunder, dass Schulterbeschwerden heute zu den häufigsten orthopädischen Krankheitsbildern gehören. Erkrankungen oder Verletzungen an den Strukturen des Schultergelenks führen automatisch zu Veränderungen am umgebenden Weichteilmantel und umgekehrt. Im Zentrum für Schulterchirurgie am Loretto-Krankenhaus gibt es für alle Probleme rund um das zentrale Gelenk, das Arme und Rumpf miteinander verbindet, individuelle Lösungen.

Dabei sollten auch erstmalig auftretende Beschwerden unbedingt ernst genommen und therapiert werden. „Je früher die Behandlung erfolgt, desto größer sind die Chancen, dass es zu einer dauerhaften Besserung kommt“, weiß der erfahrene, und vom Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Giessen/Marburg nach Freiburg gewechselte Oberarzt Dr. med. Steffen Schneider zu berichten und betont, dass auch altersbedingte Beschwerden wie Knorpelabbau mit einhergehender Arthrose erfolgreich therapiert werden können.

Anmeldung Schultersprechstunde im Loretto-Krankenhaus, Oberarzt Dr. Schneider:

Telefon 0761 / 7084-146
Telefax 0761 / 7084-165

Kinaesthetics-Grundkurs im Loretto-Krankenhaus

„Hilfe zur Selbsthilfe“ für Pflegende Angehörige – Kursbeginn im März 2016

Freiburg – Durch die Berücksichtigung neuester Erkenntnisse der Bewegungslehre und -wahrnehmung (Fachbegriff: Kinaesthetics) konnte das RKK Klinikum in den vergangenen Jahren signifikante Fortschritte in der vom Patienten erlebten Bewegungsqualität erzielen und damit auch die eigenen Mitarbeiter spürbar entlasten. Um auch pflegende Angehörige bei der individuellen Bewegungsunterstützung zu begleiten und „interessierte Laien“ zu informieren, bietet das RKK Klinikum im Freiburger Loretto-Krankenhaus (Mercystraße 6-14) in Kooperation mit der BARMER GEK Pflegekasse einen im März 2016 beginnenden Kinaesthetics-Grundkurs an. Dieser leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung derer, welche im häuslichen Bereich ein Familienmitglied/ einen Bekannten oder Freund pflegen.

Im Mittelpunkt des Grundkurses steht die Auseinandersetzung mit der eigenen Bewegung und die Entwicklung der persönlichen Bewegungs- und Handlungsfähigkeiten, um das eigene Risiko von Verletzungen und Überlastungsschäden zu vermindern. Dabei werden von der Kinaesthetics-Trainerin Maria-Angela Mark-Löffler umfangreiche Hilfestellungen erfahrbar gemacht. Von der Unterstützung beim Aufstehen vom Stuhl bis zum Drehen und Positionsunterstützen im Bett. Gemeinsam wird der Umgang mit hoher Körperspannung, Sturzgefährdung, Zeitnot und gelähmten Körperteilen erarbeitet. Darüber hinaus wird trainiert wie man sich selbst bewegt, welche Körperhaltung die Gesundheit fördert und wie die eigene Anstrengung reduziert werden kann wenn diese berücksichtigt, wie viel Unterstützung der Angehörige tatsächlich braucht um ihn in seiner Lebensqualität zu unterstützen.

Die Termine der immer Dienstags zwischen 16:30 bis 20:00 Uhr stattfindenden, zusammenhängenden Seminarreihe sind 08.03., 15.03., 05.04., 12.04., 26.04. und 10.05.2016 (Veranstaltungsort: Loretto-Krankenhaus, Mercystaße 6-14, 79100 Freiburg). Die Kurskosten werden durch die Barmer GEK  finanziert; lediglich eine Gebühr von 25 _ für Kursunterlagen und Zertifikat sind selber zu tragen (die Teilnahme ist unabhängig von der individuellen Kassenzugehörigkeit möglich). Interessierte können sich direkt an die Kinaesthetics Trainerin im RKK Klinikum wenden:

Maria Angela Mark-Löffler,
Telefon: 0160 97 25 04 41 oder unter der
E- Mail: angela.loeffler@rkk-klinikum.de