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Pressemitteilung

Zertifikat bestätigt

Freiburg, 3. Februar 2017.
Die beiden Standorte St. Josefskrankenhaus Freiburg und Bruder-Klaus-Krankenhaus Waldkirch konnten sich im Dezember 2015 als gemeinsames EndoProthetikZentrum (EPZ) im Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser zertifizieren; eine Anerkennung der herausragenden Struktur-, Behandlungs- und Ergebnisqualität. Anfang 2017 wurde von den Auditoren im Rahmen des Überwachungsaudits die Empfehlung zur Aufrechterhaltung des Zertifikats ausgesprochen und damit das etablierte Qualitätsmanagement-System bestätigt.

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Moderne Therapieoptionen bei Arthrose/Gelenkerkrankungen

Freiburg, 17. Februar 2017. Abnutzungserscheinungen und Verletzungen von Gelenken bedeuten für Betroffene große Einbußen in der Lebensqualität. Das RKK Klinikum und das ambulante Zentrum für Strahlentherapie Freiburg laden ein zum Gesundheitsforum "Moderne Therapieoptionen bei Arthrose/ Gelenkerkrankungen" am Donnerstag, 6. April 2017 um 19:00 im Bürgerhaus Seepark (Gerhart-Hauptmann-Straße 1 in Freiburg). Interessierte haben die Möglichkeit, sich aus erster Hand über Ursachen, moderne Diagnostik und neue Behandlungsmethoden bei entzündlichen und degenerativen Gelenkerkrankungen wie der Arthrose zu informieren. Die am Standort St. Josefskrankenhaus tätigen Hauptoperateure des EndoProthetikZentrum RKK Freiburg und Waldkirch, Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei (Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie) und Dr. Mike Oberle (Leitender Arzt der arthroskopischen Chirurgie), sowie der Leiter des Zentrums für Strahlentherapie, PD Dr. Christian Weißenberger, stehen nach ihren Vorträgen auch für Fragen zur Verfügung

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Mehr Lebensqualität für Tumorpatienten

Hassel

Freiburg, 12. Januar 2017. Im Loretto-Krankenhaus steht für Patienten mit Wirbelsäulenmetastasen ab sofort die hoch innovative minimalinvasive "OsteoCool-Therapie" zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine Radiofrequenzablation mit anschließender Zementaugmentation von Wirbelkörper-Tumoren bzw. Metastasen. Gerade Patienten, bei denen bisherige Behandlungswege nicht möglich oder nicht erfolgreich waren, profitieren von der neuen Technik, bei der mit einer Sonde Tumorzellen in der Wirbelsäule vernichtet werden. Das Loretto-Krankenhaus gehört bundesweit zu den ersten Kliniken, in der diese Therapie angeboten wird.

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RKK Klinikum mit neuer Klinikseelsorgerin

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Freiburg. Seelsorgerin Andrea Kohler (kath.) wurde im Rahmen einer Feierstunde offiziell in das Seelsorgeteam des St. Josefskrankenhauses im RKK Klinikum eingeführt. Zusammen mit Pfarrer Wolfang Gätschenberger (kath.) und Pfarrerin Friederike Folkers (ev.) gehört sie zum ökumenisches Team von Hauptamtlichen und Ordensschwestern, das unterstützt wird von einem ehrenamtlichen Krankenbesuchsdienst.

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Geriatrische Frührehabilitation zeigt Wirkung

RKK Klinikum verzeichnet in 2016 ein Wachstum von 35 %

Freiburg, 14. November 2016- Um Patienten auch in einer immer älter werdenden Gesellschaft eine optimale Versorgung anbieten zu können hat das RKK Klinikum seinen Schwerpunkt für Altersmedizin ausgebaut. Die im Frühjahr 2016 im St. Josefskrankenhaus eröffnete Station IDA (Interdisziplinäre Altersmedizin) hat sich bereits nach wenigen Wochen bewährt. Im Vergleich zum Vorjahr (244 Patienten) wurden im Jahr 2016 bis Oktober 330 Patienten im Bereich Geriatrisch frührehabilitative Komplexbehandlung (GFK) behandelt, was einem Anstieg von 35 % entspricht. Bei der über 19 Betten verfügenden Station handelt es sich um die einzige Einrichtung dieser Art im Großraum Freiburg.

„Die Zusammenführung und Verstärkung der vorhandenen Ressourcen unterschiedlicher Fachrichtungen auf einer Station war richtig“, freut sich Geschäftsführer Bernd Fey. „Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ist davon auszugehen, dass dieser Trend weitergeht“, betont der Ärztliche Leiter des Fachbereichs Neurologie, Psychiatrie und Geriatrie Dr. Bernd Köster und ergänzt: „Die heimatnahe und ganzheitliche geriatrische Versorgung steht im Mittelpunkt der geriatrischen Frührehabilitation“.

Um die Selbständigkeit und Mobilität wieder zu erlangen, bedarf es einer besonderen, ganzheitlichen Versorgung in Form aktivierender und trainierender Maßnahmen sowie sozialer Begleitung, Beratung und Unterstützung. In vielen Fällen kann durch die GFK eine Pflegebedürftigkeit vermieden werden und können Patienten mobiler, selbstständiger und stabiler nach Hause entlassen werden. Auf der Station IDA arbeiten speziell im Bereich geriatrische Pflege geschulte Pflegekräfte und Ärzte verschiedener Fachrichtungen eng mit Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Sozialarbeitern zusammen, um den Patienten eine individuelle ganzheitliche Behandlung und Begleitung zu ermöglichen. Ziel ist es, die persönlichen Ressourcen der Patienten so zu fördern, dass sie ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit zurückgewinnen bzw. behalten, um möglichst in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren zu können.

Frührehabilitativ behandelt werden im St. Josefskrankenhaus ältere und hochaltrige Patienten mit akuter Erkrankung (z. B. Lungenentzündung, Herzinsuffizienz, Knochenbruch, Schlaganfall, Parkinson-Erkrankung etc.). Auch akut Erkrankte mit alterstypischen Beeinträchtigungen wie Immobilität, Mangelernährung, Gebrechlichkeit, erhöhtem Sturzrisiko sowie Verwirrtheitszuständen und Demenzen zählen zu den Patienten. Eine wesentliche Rolle spielt hier die enge Verzahnung der frührehabilitativen Maßnahmen mit den akutmedizinischen Maßnahmen in den Fachgebieten Innere Medizin, Chirurgie, Neurologie.

Hierzu findet täglich interdisziplinärer Austausch statt.  Die Station IDA unterstützt zudem bei der Beantragung von Sozialleistungen und bei der Pflegestufeneingruppierung stationärer Patienten. Viele ältere Menschen reagieren auf eine akute Erkrankung, auf Eingriffe oder auch die unvertraute Krankenhaus-Umgebung mit Verwirrtheit, Unruhe oder Antriebslosigkeit. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes Delir und damit um eine oft lebensbedrohliche Erkrankung. Eine Besonderheit der IDA ist, diese Patienten durch die Präsenz speziell geschulten Personals engmaschig und rund um die Uhr zu betreuen. Dadurch wird auf die Patienten aktivierend oder beruhigend eingewirkt und es entsteht ein therapeutisch wichtiger, vertrauensvoller Kontakt. Durch dieses Konzept können z. B. Stürze verhindert und der Einsatz ruhigstellender Medikamente deutlich reduziert werden.

4. Benefizkonzert für das Hospiz Karl Josef

Große Messe von Wolfang Amadeus Mozart am 1. November

Am Dienstag, 1. November 2016 (Allerheiligen) veranstaltet das Hospiz Karl Josef um 17:00 Uhr das 4. Benefizkonzert in der Mutterhauskirche des Ordens der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul (Habsburgerstraße 120 in Freiburg). Aufgeführt werden Wolfang Amadeus Mozart´s Monumentalwerk, die große Messe in c-moll und das Orgelkonzert in g-moll von Josef Gabriel Rheinberger.

Zum ersten Mal wird der unmittelbar nach dem letzten Benefizkonzert gegründete Chor Cappella Nova Freiburg e. V. unter der Leitung von Jannik Trescher den Chorpart übernehmen. Das u. a. aus Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Freiburg zusammengesetzte Orchester ist hochkarätig besetzt: Konzertmeisterin ist Anke Ohnmacht-Döling. Das Solisten-Quartett setzt sich zusammen aus Siri Karoline Thornhill (Sopran), Sirin Kilic (2. Sopran), Eduard Wagner (Tenor) und Professor Torsten Meyer (Bass). Der gesamte Erlös des Benefizkonzertes kommt wieder dem Hospiz Karl Josef in Freiburg zugute. Tickets für €25,- sind erhältlich unter www.reservix.de und allen bekannten Vorverkaufsstellen  (Sonderpreis €20,- für Schüler, Studenten und Rentner).

Die Große Messe c-moll, KV 427 (früher 417a) von Wolfang Amadeus Mozart (1756-1791), entstand 1782 und ist eine der herausragenden Messvertonungen der europäischen Musikgeschichte. Komponiert für Soli, Chor und Orchester ist die große Messe in c-moll ein ausgesprochen anspruchsvolles Werk für alle Mitwirkenden. Es handelt sich dabei in seinen Dimensionen die längste Vertonung des Ordinarium Textes von Mozart, jedoch unvollendet. So fehlt das Agnus Dei komplett, das Credo bricht nach dem „Et incarnatus est…“ ab; Dokumente für eine Aufführung zu Lebzeiten Mozarts fehlen. Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901) gehörte zu den erfolgreichen Komponisten seiner Zeit und nahm als Hofkapellmeister des bayerischen Königs Ludwig II eine zentrale Position in der katholischen Kirchenmusik in Deutschland ein. Rheinberger´s Orgelkonzert in g-moll ist mit seiner eher ungewöhnlichen Orchesterbesetzung ein in der Aufführung sehr anspruchsvolles Werk. Entsprechend selten bietet sich die Möglichkeit dieses außergewöhnliche Werk für Orgel solo und Orchester zu erleben. Solistin Lisa Hummele ist Gewinnerin verschiedener internationaler Orgelwettbewerbe und hat bereits beim 2. Benefizkonzert mitgewirkt; sie studiert ab Oktober in Leipzig Master Kirchenmusik

Das Hospiz Karl Josef, ein Ort des Lebens und Sterbens in Würde
Die meisten Menschen wünschen sich für die letzte Phase ihres Lebens ein Umfeld, in dem sie schmerzfrei und umgeben von Angehörigen und Freunden Abschied nehmen können. Nicht immer ist dies im eigenen Zuhause möglich. Das von der Familie Leibinger und dem Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser gGmbH (RKK) getragene Hospiz Karl Josef hat sich den sensiblen Prozess des Sterbens und den Umgang mit dem Tod mit Hilfe von pflegerisch-medizinischem Fachpersonal zur Aufgabe gemacht. Weiterführende Informationen zum Hospiz unter www.rkk-hospiz.de

Herz unter Stress – Blutdruck, Diabetes und Schlafapnoe

Expertenvorträge im St. Josefskrankenhaus am 17. November 2016

Das RKK Klinikum beteiligt sich aktiv an der bundesweiten Aufklärungskampagne „Herz unter Stress“ der Deutschen Herzstiftung und bietet im Rahmen der bundesweiten „Herzwoche 2016“ Expertenvorträge:

Am Donnertag, 17. November 2016 um 19:00 stellt Prof. Dr. Michael Brunner, Chefarzt der Klinik für Kardiologie vor, wie effektiv vorgebeugt werden kann und welche Diagnose- und Therapieverfahren in der modernen Medizin zur Verfügung stehen. Zudem wird Prof. Dr. Stephan Sorichter, Chefarzt der Klinik für Pneumologie (Lungenerkrankungen) und Beatmungsmedizin, in seinem Vortrag „Wenn der Schlaf das Herz stresst“ über den wenig bekannten Risikofaktor der Schlafapnoe sprechen.

 

 

Veranstaltungsort ist das Casino im 1 UG des St. Josefskrankenhauses (Sautierstraße 1 in Freiburg). Die Besucher werden im Anschluss an die Vorträge zu einem Imbiss eingeladen. Aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldungen erforderlich unter Telefon:  0761 / 2711- 2701, Fax: 0761 / 2711- 2702 oder E-Mail:

Das RKK Klinikum beteiligt sich aktiv an der bundesweiten Aufklärungskampagne „Herz unter Stress“ der Deutschen Herzstiftung und bietet im Rahmen der bundesweiten „Herzwoche 2016“ Expertenvorträge: Am Donnertag, 17. November 2016 um 19:00 stellt Prof. Dr. Michael Brunner, Chefarzt der Klinik für Kardiologie vor, wie effektiv vorgebeugt werden kann und welche Diagnose- und Therapieverfahren in der modernen Medizin zur Verfügung stehen. Zudem wird Prof. Dr. Stephan Sorichter, Chefarzt der Klinik für Pneumologie (Lungenerkrankungen) und Beatmungsmedizin, in seinem Vortrag „Wenn der Schlaf das Herz stresst“ über den wenig bekannten Risikofaktor der Schlafapnoe sprechen. Veranstaltungsort ist das Casino im 1 UG des St. Josefskrankenhauses (Sautierstraße 1 in Freiburg). Die Besucher werden im Anschluss an die Vorträge zu einem Imbiss eingeladen.

Aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldungen erforderlich unter Telefon:  0761 / 2711- 2701, Fax: 0761 / 2711- 2702 oder E-Mail: Innere@rkk-klinikum.de

Sechs Millionen Menschen leiden in Deutschland an der koronaren Herzkrankheit, der Vorläuferkrankheit des Herzinfarkts. Einen Herzinfarkt erleiden jährlich über 290.000 Menschen in Deutschland. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Herzinfarktpatienten mit ausreichendem Vorwissen über die Infarktbeschwerden eine 50 Prozent höhere Chance haben, die Klinik deutlich früher zu erreichen als Betroffene ohne dieses Wissen. Die Klinik für Kardiologie des St. Josefkrankenhauses (RKK Klinikum) wird deshalb anlässlich der Herzwochen 2016 entsprechende Hintergrundinformationen anbieten.

Die Klinik vereint alle Kompetenzen zum Angebot modernster Therapieoptionen für Herz- und Kreislauferkrankungen. Da Herz- und Lungenerkrankungen häufig gemeinsam auftreten ist die Klinik mit der im gleichen Haus untergebrachten Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin eng verzahnt. „Einer der Erfolgsfaktoren ist auch die enge Verzahnung mit niedergelassenen Kollegen“, betont Chefarzt Professor Dr. Michael Brunner. Die Ärzte der Gemeinschaftspraxis „die Kardiologen“ und die Ärzte des St. Josefskrankenhaus führen gemeinsam jährlich über 1.500 diagnostische und therapeutische Eingriffe am Herzen durch. Die Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie vereinen spezialisiertes Wissen mit individuellen Therapiekonzepten. Hochmoderne Technik ermöglicht nicht nur präzise Diagnosen, sondern auch eine moderne Therapie von eingeengten oder verschlossenen Herzkranzgefäßen und von Herzrhythmusstörungen.

Wiederbelebung aus erster Hand!

Schulungsangebote am 22. September auf dem Marktplatz von Waldkirch

Anlässlich der „Woche der Wiederbelebung“ lädt das Bruder-Klaus-Krankenhaus (RKK Klinikum) gemeinsam mit dem DRK Kreisverband Emmendingen sowie den Ortsvereinen Waldkirch und Kollnau alle Interessierten herzlich ein zum Aktionstag „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ am Donnerstag, 22. September 2016 von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr auf dem Marktplatz von Waldkirch.

Ärzte, Rettungsdienst und medizinisches Fachpersonal informieren über Reanimationsmaßnahmen und geben kostenfreie Schulungen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einen Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zu besichtigen. Mit dem Reanimationstraining für Jung und Alt setzt das Bruder-Klaus-Krankenhaus ein Zeichen: Reanimation ist einfach. Jeder kann ein Leben retten!

Lebensrettende Erste Hilfe-Maßnahmen sollten nicht erst ins Bewusstsein rücken oder zum Thema werden, wenn die Notsituation da ist oder war. Da der letzte Erste Hilfe-Kurs in der Regel schon länger zurück liegt, ist es wichtig, das Reanimationswissen aufzufrischen und für den Notfall gewappnet zu sein. Waren die Anfänge noch geprägt von Skepsis gegenüber der Übernahme von medizinischen Maßnahmen durch Laien, nehmen die Ersthelfermaßnahmen in der Rettungskette heute eine Schlüsselrolle ein. Schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt werden die Weichen für das Überleben des Patienten gestellt: „Studien belegen, dass sich nach Eintreten des Herzstillstandes durch die Anwendung der im Kurs vermittelten Basismaßnahmen, die Chance für Herzstillstandopfer, lebend die Klinik zu erreichen, verdoppelt“, betont Dr. Hans Meyer-Blankenburg, Ärztlicher Direktor des Bruder-Klaus-Krankenhauses und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin.

Die bundesweite Woche der Wiederbelebung in Deutschland

Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Doch die Helferquote beim Herzstillstand im internationalen Vergleich ist alarmierend gering. Dabei sind die Maßnahmen zur Wiederbelebung eines Menschen einfach. Man kann nichts falsch machen. Jeder kann es. Hier setzt die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) unterstützte „Woche der Wiederbelebung“ unter dem Motto „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ an.

Ziel ist es, das Bewusstsein für lebensrettende Fähigkeiten jedes Einzelnen zu schärfen, Hemmschwellen abzubauen und über lebensentscheidende Sofortmaßnahmen zu informieren. Dabei steht die sich leicht zu merkende Botschaft der Reanimation im Vordergrund: „PRÜFEN. RUFEN. DRÜCKEN!“. Die „Woche der Wiederbelebung“ ist eine Initiative des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten e. V. und der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. in Kooperation mit dem German Resuscitation Council e. V. und der Stiftung Deutsche Anästhesiologie. Weiterführende Informationen unter www. einlebenretten. de

Stabübergabe im Hospiz Karl Josef

Schwester Miriana Fuchs folgt auf Alfred Debes

Freiburg. Seit der Gründung vor genau 15 Jahren ist das Hospiz Karl Josef in der Wiehre ein Ort des Lebens und Sterbens in Würde. Alfred Debes (63) hat das Hospiz geprägt und bereits die Gründung des Hospizes Karl Josef begleitet. Jetzt wurde der bisherige Hospizleiter im Rahmen eines Dankesgottesdienstes in der Barock- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul (St. Ulrich) in den Ruhestand verabschiedet. Nachfolgerin ist Schwester Miriana Fuchs (45). Die neue Hospizleiterin verfügt bereits über umfangreiche Erfahrung in der Hospizarbeit. Nach Tätigkeit in dem von den Barmherzigen Brüdern getragenen Johannes Hospiz in München hat die ausgebildete Krankenschwester und Palliativ Care Fachkraft bereits mehrere Jahre im Hospiz Karl Josef gearbeitet und im Anschluss Führungsverantwortung im klosterinternen Pflege- und Altenheim in Bad Saulgau übernommen.

Die meisten Menschen wünschen sich für die letzte Phase ihres Lebens ein Umfeld, in dem sie schmerzfrei und umgeben von Angehörigen und Freunden Abschied nehmen können. Nicht immer ist dies im eigenen Zuhause möglich. Das von der Familie Leibinger und dem Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser gGmbH (RKK) getragene Hospiz Karl Josef hat sich den sensiblen Prozess des Sterbens und den Umgang mit dem Tod mit Hilfe von pflegerisch-medizinischem Fachpersonal zur Aufgabe gemacht. Vor dem Hintergrund, dass in den vergangenen 15 Jahren über 1.200 Gäste ihre letzte Lebenszeit in Würde, mit liebevoller Pflege und menschlicher Zuwendung verbringen konnte betonte Geschäftsführer Bernd Fey in seiner Laudatio: „Alfred Debes hat das Hospiz geprägt; der Mut ein Hospiz zu gründen und die außerordentliche Spendenbereitschaft der Familie Leibinger hätten vermutlich nicht zum Erfolg geführt, ohne einen fachlich und sozial so hochkompetenten Leiter für das Hospiz zu finden.“ Neben seiner Ausbildung zum Krankenpfleger im St. Josefskrankenhaus hat Alfred Debes nach seinem Fachexamen zum Anästhesie- und Intensivpfleger und verschiedener Weiterbildungen mehrere Jahre die Intensivstation am St. Josefskrankenhaus geleitet. Unmittelbar vor seinem Wechsel zum Hospiz arbeitete Alfred Debes als Leitung der Katholischen Sozialstation Freiburg West. Zeitgleich ist auch die seit 2002 im Hospiz tätige Stellvertretende Leiterin Cornelia Netzer-Kaplanian (64) in den Ruhestand verabschiedet worden, die 14 Jahre im Hospiz Karl Josef gearbeitet hat.